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Montag, 14. Februar

Es tut sich was: In Sachen Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal stellte Oberbürgermeister Burkhard Jung heute die Ergebnisse der Umfrage unter 3000 Leipzigern vor. „Die Ergebnisse der Bürgerumfrage zeigen, dass sich die Leipzigerinnen und Leipziger der Bedeutung des Denkmals sehr bewusst sind”, so Jung. Die Hälfte der Befragten schreiben dem Denkmal eine große Bedeutung für die Stadt zu und sehen es als Denkmal, das hauptsächlich für die Zivilcourage der Bürger zur Überwindung eines totalitären Regimes stehen soll. Bei der älteren Generation rückt mehr der 9. Oktober 1989 in Leipzig in den Mittelpunkt. Bei der Standortfrage soll der Bezug zu den Montagsdemonstrationen auf dem Leipziger Innenstadtring wichtigstes Auswahlkriterium sein. Wie das Denkmal letzendlich aussehen und wo es genau stehen wird, entscheidet am 17.und 18. Februar eine Expertenwerkstatt, zusammengesetzt aus Historikern, Kunstwissenschaftlern und Städtebauexperten. Schon … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Update

Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

Von Johannes Kiehl und Dorothea Hecht Rechte sehen schwarz Rechtsextremisten haben für den 16. Oktober zwei Demonstrationen in Leipzig angemeldet – Wunschrouten sind nach Presseberichten der gesamte Innenstadtring und die lange Strecke zwischen S-Bahnhof Plagwitz und Hauptbahnhof. Für beide Strecken steht allerdings bisher noch die städtische Genehmigung aus. Die Organisatoren wollen dieses Jahr mit Hinweisen auf die Wirtschaftskrise, die alternde Gesellschaft und die geplatzte Demo vom Vorjahr mobilisieren: „Die Krise kommt auch noch zu dir“, orakelt einer der Demo-Slogans. Zum düsteren Gesamtbild passt die Kleiderordnung: Symbole und Jacken sollen bei den rechten Demonstranten diesmal „nicht nach Antifa“ aussehen und einheitlich schwarz sein. Eine erste Gegenveranstaltung wurde für die Freifläche gegenüber des Felsenkellers durch die Vereine „Leipzig. Courage zeigen“ und Erich-Zeigner-Haus angemeldet. Städte machen Strom Acht große deutsche Stadtwerke sind tatsächlich noch städtisch, also mehrheitlich … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 23. Ausgabe, 10.09.2010, Dorothea Hecht, Johannes Kiehl

“Sichere Großstadt”

Weniger Polizisten reichen auch, meint der Freistaat Sachsen. Weil in der Fläche angeblich weniger Bedarf wäre. Blöd nur: Leipzig ist nicht die Fläche, der Bedarf sinkt mitnichten. Zunächst eine kleine Geschichte: Ab und zu werden in Leipzig Drogenhändler überfallen und ausgeraubt. Ihr Geld ist weg, ihr Stoff auch. Der betroffene Händler könnte jetzt aus dem Geschäft aussteigen, aber er tut es nicht. Denn er bekommt von seinem Lieferanten ein verlockendes Angebot: Ich beliefere dich – du zahlst, wenn du verkauft hast. Die Marge wird für den Dealer etwas dünner. Dennoch schlägt er ein und steckt im sprichwörtlichen Sack: Der Lieferant kann nun nach Belieben den Druck erhöhen und Margen kürzen. Schließlich ist er auch Gläubiger – in einem Gewerbe ohne jede gesetzliche Regulierung. Der Dealer drückt die Ware nun immer aggressiver … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein