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Postbahnhof zu verkaufen

Ein paar Millionen Euro übrig? Lust, sie in einen alten Postbahnhof zu investieren? Gut, dass es einen solchen gerade in Leipzig zu kaufen gibt. Eine luxemburgische Investorengruppe bietet ihn zum Verkauf an. Aber Vorsicht, ein anderer Interessent hat sich schon eine Kaufoption gesichert. Bis 2012 will Projektentwickler Peter Kolar den verfallenen Postbahnhof im Leipziger Stadtteil Schönefeld komplett umgestalten. Problemlos ist das Vorhaben allerdings nicht: Das Ja der Stadt Leipzig fehlt. Noch? … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Dorothea Hecht, Geschichten

Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

Von Johannes Kiehl und Dorothea Hecht Rechte sehen schwarz Rechtsextremisten haben für den 16. Oktober zwei Demonstrationen in Leipzig angemeldet – Wunschrouten sind nach Presseberichten der gesamte Innenstadtring und die lange Strecke zwischen S-Bahnhof Plagwitz und Hauptbahnhof. Für beide Strecken steht allerdings bisher noch die städtische Genehmigung aus. Die Organisatoren wollen dieses Jahr mit Hinweisen auf die Wirtschaftskrise, die alternde Gesellschaft und die geplatzte Demo vom Vorjahr mobilisieren: „Die Krise kommt auch noch zu dir“, orakelt einer der Demo-Slogans. Zum düsteren Gesamtbild passt die Kleiderordnung: Symbole und Jacken sollen bei den rechten Demonstranten diesmal „nicht nach Antifa“ aussehen und einheitlich schwarz sein. Eine erste Gegenveranstaltung wurde für die Freifläche gegenüber des Felsenkellers durch die Vereine „Leipzig. Courage zeigen“ und Erich-Zeigner-Haus angemeldet. Städte machen Strom Acht große deutsche Stadtwerke sind tatsächlich noch städtisch, also mehrheitlich … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 23. Ausgabe, 10.09.2010, Dorothea Hecht, Johannes Kiehl

Die Fördermeile

Hohe Arbeitslosigkeit, viel Kriminalität – dafür ist der Leipziger Osten um die Eisenbahnstraße bekannt. Doch in dem alten Arbeiterviertel tut sich etwas. Durch EU-Beihilfen wird die Eisenbahnstraße zur Fördermeile. Von Nora Gohlke und Johannes Kiehl An der Hermann-Liebmann-Straße im Leipziger Osten wirbt die Spezialitätenmetzgerei „Dr. Sehmisch“ mit auffälligen Symbolen. Zwei durchgestrichene Tierköpfe signalisieren: Hier gibt es weder Rind noch Schwein. Dr. Gerald Sehmisch hat nämlich alles andere: Gans, Strauß, Büffel und Nutria, das ist ein entfernter, aber dem Vernehmen nach schmackhafter Verwandter des Meerschweinchens. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 10. Ausgabe, 12.03.2010, Geschichten, Johannes Kiehl