Damit es nicht heißt, wir hätten uns um das Thema WGT herumgedrückt, hier eine Karte, deren inhaltliche Ausrichtung intuitiv und assoziativ während der Redaktionssitzung entstand.


Südfriedhof

Südfriedhof

Keine Karte von Leipziger Friedhöfen ohne diesen: Der Südfriedhof. Der ist nicht nur wunderschön, mit rund 80 Hektar wahrhaft weitläufig und kann sich auch neben anderen Parkfriedhöfen Deutschlands sehen lassen. Er ist auch schon 125 Jahre alt, was erst Ende Mai gefeiert wurde. Und bei einem Rundgang fallen auch  prominente Namen auf, etwa Christian Fürchtegott Gellert, Julius Ferdinand Blüthner, Lene Voigt und einige andere, die mit Leipzigs Stadtgeschichte und Straßennamensgebung eng verbunden sind. … noch weiter lesen »



Tierfriedhof Frankenheim

Unter immergrünen Tannen ruhen Morle, Bello und Hoppel. Während ihre Seelen im Tierhimmel mit den Schmetterlingen tollen. Ganz wie auf dem Friedhof für Herrchen und Frauchen, wählt man ein Reihengrab, oder ein Urnengrab, mit Grabstein: “Bronko, Geliebt und Unvergessen”. … noch weiter lesen »



Alter Johannisfriedhof

Alter Johannisfriedhof

Grün, grüner, Johannisfriedhof. Zwischen 1278 und 1883 wurden hier 257.275 Tote bestattet, darunter viele Berühmtheiten, wie der Dichter Christian Fürchtegott Gellert. Und auch die Gebeine des Komponisten Johann Sebastian Bach fanden hier ihre erste Ruhestätte. Während des zweiten Weltkriegs wurden neben der Johanniskirche auch die Kapelle, die Leichenhalle sowie viele Kunstwerke des Friedhofes zerstört. Der denkmalgeschützte Alte Johannisfriedhof hinterm Grassi-Museum wurde am 21. Juni 1995 als museale Parkanlage wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die aufgestellten … noch weiter lesen »



Thomaskirche

Thomaskirche

Tja, bis man die letzte Ruhe findet kann es schon mal ein paar Jahre dauern. Bei Johann Sebastian Bach dauerte es ganze 200 Jahre. Nach seinem Tod 1750 wurde der Komponist in einem namenlosen Grab auf dem Alten Johannisfriedhof begraben. 1894 wurden die Überreste wiederentdeckt und in die Gruft der Johanniskirche verfrachtet. Nach der Zerstörung der Kirche kamen die Gebeine 1950 schließlich unter eine Bronzeplatte im Altarraum der Thomaskirche. … noch weiter lesen »



Anatomie-Hörsaal

Anatomie-Hörsaal

Manchmal hat der Tod ja auch was Gutes. Im Anatomie-Hörsaal der Uni Leipzig auf jeden Fall. Das sagt auch die Inschrift überm Eingang: Hic gaudet mors succurrere vitae. (Hier steht der Tod im Dienst des Lebens.) … noch weiter lesen »



Friedenspark

Friedenspark

Wer im Friedenspark joggen geht, geht tatsächlich über Leichen. Denn bis 1950 war dieses Areal der Neue Johannisfriedhof. Im Sinne der Säkularisation wurden in den 1970er Jahren jedoch sämtliche Gruftanlagen abgebrochen und die Gräber eingeebnet. Nur Teilstücke der Umfassungsmauer sind heute noch zu finden. Ursprünglich sollte der Friedhof in ein Sport- und Erholungspark für Leipziger Studenten umfunktioniert werden. Letztendlich wurde er 1983 jedoch zum “Friedenspark” für alle Leipziger. … noch weiter lesen »