Da sind sie wieder. Mit den steigenden Temperaturen wurden Leipzigs Statuen und Denkmale wieder von ihren hölzernen Winterhütten befreit. Doch wer post so stolz von den hohen Sockeln? Und seit wann eigentlich? Wir haben uns mal umgeschaut.


Samuel Hahnemann

Am Richard-Wagner-Platz thront hoch oben Samuel Hahnemann (1755-1833). Er gilt als Gründer der Homöopathie. Hahnemann studierte Medizin an der Uni Leipzig und war später auch als Privatdozent tätig. Das Hahnemanndenkmal wurde 1851 im Rahmen einer Tagung des Homöopathischen Zentralvereins enthüllt. … noch weiter lesen »



Johann Sebastian Bach I

Was wäre Leipzig nur ohne Bach!? Zumindest um einige Sehenswürdigkeiten ärmer. Das neue Bachdenkmal steht direkt vor Bachs Wirkungsstätte, der Thomaskirche. Dort verdrängte es 1908 das Leibnizdenkmal von seinem Platz. … noch weiter lesen »



Felix Mendelssohn Bartholdy

An der Thomaskirche wurde Felix Mendelssohn Bartholdy verewigt. Er war Komponist, Gewandhaus-Kapellmeister und Bach-Wiederentdecker. Die Bronze-Statue ist allerdings nur eine Kopie. Das Original-Denkmal für den jüdischen Komponisten wurde 1936 von den Nationalsozialisten entfernt und offenbar später eingeschmolzen. Die Auseinandersetzungen um die Wiederaufstellung des Denkmals führten zum Rücktritt des Oberbürgermeisters Carl Goerdeler. … noch weiter lesen »



Johann Sebastian Bach II

Das Bachdenkmal am Dittrichring gilt als das weltweit älteste Bach-Denkmal. Es wurde 1843 vom Wiederentdecker Bachs, Felix Mendelssohn Bartholdy gestiftet. … noch weiter lesen »



Johann W. von Goethe

In Leipzig studert es sich gut. Das dachte sich auch Johann Wolfgang von Goethe und widmete sich hier von 1765 bis 1768 der Jurisprudenz. Goethe als Student zeigt deshalb auch die Bronzestatue vor der Alten Handelsbörse. Auf dem Sockel aus Meißner rotem Granit sind außerdem zwei von Goethes angebeteten Damen zu sehen: Friederike Oeser, die Tochter seines Zeichenlehrers Adam Friedrich Oeser, und Käthchen Schönkopf, eine Wirtstochter vom Brühl. … noch weiter lesen »



Friedrich Schiller

Friedrich Schiller kam im Jahr 1785 nach Leipzig und schrieb hier unter anderem die erste Fassung der “Ode an die Freude”. Dafür gab’s ein Denkmal: Der Leipziger Bildhauer Johannes Hartmann schlug den Dichter in weißen Marmor. Seit 1914 steht es im Park an der Schillerstraße, dem “Schillerpark”. … noch weiter lesen »



Dr. Otto Koch

Ein Napoleon-Denkmal in Leipzig? Aber nein. Es ist Dr. Otto Koch, der im “Schillerpark” seine Hand in die Jacke steckt. Er war von 1849 bis 1876 Bürgermeister der Stadt Leipzig. Seine Büste thront seit 1898 auf dem Hügel im “Schillerpark” – seit 1997 allerdings als Kopie. Das Original war zu stark verwittert und wurde deshalb ins Stadtgeschichtliche Museum verfrachtet. … noch weiter lesen »



Robert Schumann

Leipzig ist eine von vielen Städten, in denen Robert Schumann lebte und wirkte. Aber Leipzig ist die Stadt mit dem weltweit ältesten Denkmal für den Komponisten. Der Obelisk aus poliertem grauen Syenit im “Schillerpark” wurde 1875 eingeweiht. … noch weiter lesen »