Ich bin drin. Ich bin wieder mal im Loch gelandet. In einem der zahlreichen Schlaglöcher auf Leipzigs Straßen, Fußwegen und Fahrradwegen. Egal, wie die Leipziger gerade unterwegs sind, früher oder später sind Felge, Speiche oder auch mal Knie kaputt. Jetzt will die Stadt 3,6 Millionen Euro mehr für Straßen- und Stadterneuerung ausgeben. nochWeiter.de weiß, wo’s Leipzig besonders nötig hat.


August-Bebel-Straße

Wow, welch prächtige Ansicht, diese Häuser, dieser schicke grüne Mittelstreifen. Diese … nein, Vorsicht! Nach oben Schauen kann auf der August-Bebel-Straße schnell unsanft enden. Wenn man als Fahhradfahrer auf engstem Raum nicht gerade den Autos oder dem Bus ausweicht, dann den Straßenbahnschienen, die ohne Nutzung noch immer die Fahrbahn in Anspruch nehmen. Und selbst wenn man dann die Straße für sich zu haben glaubt, werfen sich einem doch alle paar Zentimeter kleinere bis immense Lücken … noch weiter lesen »



Haltestelle Clara-Zetkin-Park

“Also sehen wir uns gleich im -” Zack! Handy weg, Fahrrad weg, Knie tut weh, Ellbogen schmerzt. Schon wieder? Schon wieder hier? Wo sonst als hier. Bisschen zu schnell und schon hat das überstehende Pflaster meine Reifen in die Bahnschienen gestoßen wie eine Zunge an zu große Schneidezähne. Klar kommt da die Bahn, lässt einmal laut rasseln und schiebt mich fast von der Straße. Verdammt, kann jemand dieser Stelle mal eine Zahnspange verpassen? … noch weiter lesen »



Interim Thomas-Alumnat

Es ist wie Semmel und Brötchen, wie Regen und Traufe, wie zur Arbeit gehen oder gleich Liegenbleiben. Es ist die stets neu zu entscheidende Wahl zwischen löchrigem Kopfsteinpflaster und vertikal wie horizontal verschobenen Fußweg-Platten. Das eine macht eher den Hintern kaputt, das andere vielleicht einen Fußgänger. Keine Option schließt eins von beiden aber völlig aus. Das Ziel liegt in der Mitte, wortwörtlich sogar. Auf dem Bordstein. Wären wir beim Balancieren nicht schon beim ADAC-Fahrradturnier kläglich gescheitert. Also heute mal Kopfsteinpflaster. Um keinen … noch weiter lesen »



Windmühlenstraße

Die Elm Street der Stoßdämpfer, die Lieblingsstraße der Über-(Lenker-)Flieger oder einfach das größte Schlagloch Leipzigs: die Windmühlenstraße. Falls sich unsere Stadt doch noch für die Vergabe von Schlaglochpatenschaften entscheidet, hätte man hier die Chance, eine ganze Straße nach sich benennen zu lassen. … noch weiter lesen »



Brühl

Am Brühl. Natürlich nicht vor den schicken Kaffeeketten oder dem High-Class-Fastfood Restaurant. Da hinten, da wo früher die Blechbüchse stand. Zwischen Hainstraße und Bildermuseum. Keine schwarzen Löcher. Eher subtil. Alte Platten, die früher die Straße befestigten. Alte Bahngleise, auf den früher Straßenbahnen fuhren. Zwischendrin Witterungsschäden. Kein großes Schlagloch, nichts zum drum herum fahren – nein, es gibt kein Entrinnen. … noch weiter lesen »