Drüber oder drunter durch gehen, runter schauen (aber bitte nicht runter springen!) oder einfach nur anschauen: mit Brücken kann man so einiges anfangen. Und weil Leipzig sehr schöne Exemplare hat, haben wir ein paar davon auf Karte gebannt.


Stannebeinplatz

Stannebeinplatz

Einer der schönsten Orte, gerade weil er es nicht offensichtlich ist. Das Schöne an dieser Brücke ist nicht die Brücke selbst, sondern der Ausblick. Selten darf der Blick in Leipzig soweit in die Ferne schweifen wie hier über den Bahngleisen. Die Brücke lädt dazu ein, zu verweilen und zu träumen. … noch weiter lesen »



Zwischen Geld und Kunst

Zwischen Geld und Kunst

Mein Klein-Venedig lob ich mir, oder wie war das noch? Na gut, Klein-Paris sagte Goethe, aber man wird doch mal träumen dürfen. Zumindest beim Blick von der Otto-Schill-Straße in Richtung Dresdner Bank am Dittrichring. Wenn man die Augen ganz schmal macht, das Parkhaus ignoriert, zu dem die kleine Brücke führt, den Schmutz an den Kunsthalle-Buchstaben nicht mehr sieht und aus der schmalen grünen Insel in Gedanken eine Gondel macht, dann könnte Leipzig doch tatsächlich ein … noch weiter lesen »



Ernst-Mey-Straße

Ernst-Mey-Straße

Ein herrlicher Blick auf die Weiße Elster, Stahlgerüst, historische Lampen, ringsherum alte Fabrikgebäude mit Klinker-Fassaden. Fehlen nur noch vorbeiknatternde Motorkutschen, flanierende Damen mit langen Kleidern, extravaganten Hüten und Sonnenschirmen, begleitet von Ehemännern mit Bart und Zwicker – die Zeitreise wäre perfekt. … noch weiter lesen »



Luppe-Eisenbahnbrücke

Luppe-Eisenbahnbrücke

TschuuuutTschuuuuutTSCHUUUUUT“ ein Güterzug fährt über die Brücke. „TööftööftööftöööftÖÖÖÖf“ eine Miniatureisenbahn schlängelt sich, schwer mit Menschen beladen, auf der andern Seite vom Damm um den Auensee herum. Dann ist wieder Ruhe, hier unten am Fluss. Das Wasser summt, die Vögel singen. Nachher vielleicht, könnte ich auf der anderen Seite vom Fluss auf den Scherbelberg klettern, oder drüben auf dem Auensee Tretboot fahren oder Nutrias beobachten… Nachher vielleicht… dann fallen mir die Augen zu. … noch weiter lesen »



Johannapark

Johannapark

Einmal hoch, einmal runter und das Ganze nochmal von vorn. Eier sollte man nicht im Fahrradkorb haben, wenn man über die beiden kleinen Brücken im Johannapark fährt, Sekt auch nicht. Was sich der Leipziger Bankier Wilhelm Seyfferth wohl gedacht hat, als er den Park für seine älteste Tochter Johanna anlegen ließ? Zwei Brücken, weil die Johanna zwischen zwei Männern stand? Den einen liebte sie, den anderen musste sie heiraten. Na, wir wollen dem Seyfferth mal … noch weiter lesen »