nochweiter » Jonathan Fasel

Äthiopier, Löwe und Co.

Sollte man im neuen Tierpark, den Leipzigs äthiopische Partnerstadt Addis Abeba gerade mit Unterstützung von Leipziger Zoomitarbeiter plant, Sachsen ausstellen? Eher nicht. Und doch machte Leipzigs Zoo-Gründer vor 100 Jahren ziemlich genau das mit Äthiopiern, finanzierte damit das erste Raubtiergehege. … noch weiter lesen »



Aufhören? Nein!

Es gibt Menschen, die ziehen ihr Ding durch, stoisch. Sie machen weiter. In aller Seelenruhe und zum Teil seit Jahren. Wir haben ein paar getroffen. Lernen Sie Heidi Voigt und Horst Goldschmidt, Familie Göbecke und Jens-Thomas Nagel kennen. Von Ute König, Franziska Gaube und Jonathan Fasel … noch weiter lesen »



Westergaard erhält Leipziger Medienpreis – eine Begegnung

Die Polizeipräsenz ließ es vermuten: Der 10. Leipziger Medienpreis geht an einen afghanischen Journalisten, einen bulgarischen Rechercheur – und Kurt Westergaard. Weiter traf den dänischen Mohammed-Karikaturisten vor der Preisverleihung. … noch weiter lesen »



… Kontrolle ist besser.

Wieviele Prostituierte gibt es in Leipzig? Rund 500, sagt die Stadtverwaltung – davon ein kappes Dutzend illegal. Ganz sicher ist man sich aber nicht. Denn trotz der Legalisierung des Berufes im Jahr 2001 bleibt in Leipzig ein großer Graubereich – weil man auf Prepression statt Kooperation setzt. Von Claudia Laßlop, Franziska Gaube und Jonathan Fasel Die illegale Prostitution in Leipzig ist zu vernachlässigen – dennoch stehen dahinter immer Menschen mit Schicksalen. So lautet die mehr oder … noch weiter lesen »



„Wer nichts weiß, kann nichts bewegen“

Steve Hauswald gründete vor einige Wochen die „Leipzig School of Design“. Dort sollen Interessierte per Vorstudium in alle Facetten des Gestaltens hineinschnuppern – eine für Deutschland ungewöhnliche Sache. Ein Gespräch über Design, den Wert von Bildung und das Bild Leipzigs im Ausland. Das Gespräch führte Jonathan Fasel Steve, wie schreibt man deinen Nachnamen denn nun? Ich habe hier eine Visitenkarte mit der englischen Schreibweise „Housewald“ … (lacht) Das kommt aus meiner Zeit in den USA. Ich habe weltweit … noch weiter lesen »



An jedem 16. Tag

Der Tod ist allgegenwärtig, aber wir blenden ihn aus. Weil wir Angst haben, weil wir nicht wissen, was danach kommt. Doch es gibt Häuser, in denen der Tod transparent wird: in der Villa Auguste, dem dritten Hospiz Sachsens – und im Kinderhospiz Bärenherz in Markkleeberg. Zwei Geschichten über den Umgang mit einem Tabuthema, das keines ist. Von Jonathan Fasel Montagmorgen. Ich bin unruhig. Heute werde ich ins Hospiz gehen. Ich bin nicht todkrank. Ich gehe dorthin, weil ich dort Menschen treffen will, die täglich mit dem Tod zu tun haben. Mit sterbenden Menschen und solchen, die sie dabei unterstützen. Aber über die kaum jemand spricht – weil wir lieber leben wollen, als uns Fragen über den Tod zu stellen. Über etwas, auf das es keine eindeutige Antwort gibt. Der Tod ist ein Tabu. Das … noch weiter lesen »



„Durch Zeitzonen und Schichten wandern“

Ein Trupp um den Medienmacher Cesare Stercken, 31,will ab September „3Viertel“ herausgeben. Kostenlos. Monatlich. Der Name ist Programm: Das Blatt soll in den drei Vierteln Plagwitz, Schleußig und Lindenau erscheinen. Ob das gutgeht? Eine Diskussion mit Herausgeber Cesare Stercken und dem Schreiber Volly Tanner über journalistische Arbeit. … noch weiter lesen »



„Gehen Sie nicht mit jedem ins Bett!“

Was für eine Frau! Friederike Rubart lebte zwei Leben: Zuerst das der braven Gattin in Hannover. Dann zog sie nach Leipzig und wurde zum Künstlervamp. Heute weiß sie, wie Männer ticken und warum 50-Jährige einfach die besseren Genießer sind. Und bringt sogar unsere Fotografin zum Erröten. … noch weiter lesen »



Kein Blick zurück

Rückwärts durch die Leipziger Innenstadt? Kann man machen. Sind wir deswegen verrückt? Passanten älteren und jüngeren Baujahrs meinten: ja. Ein normenbrecherischer Selbstversuch. … noch weiter lesen »



Die Zukunft ist weiblich

Fleißiger, kommunikativer, flexibler: Erst veränderten Frauen ihr Rollenbild. Nun mischt eine Welle gut ausgebildeter, junger Frauen die Firmenlandschaft auf. Besonders in Leipzig: Denn DDR und Wende haben tiefe Narben auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. … noch weiter lesen »



„Der schon wieder“

Ein Schwarzwälder in Dunkeldeutschland – so würden ihn wahrscheinlich einige seiner alten Weggefährten aus Westdeutschland sehen. Niels Gormsen ist aber so wenig Schwarzwälder wie der Osten Dunkeldeutschland. Der 82-Jährige war Leipziger Stadtbaurat. Und kämpft heute noch für bessere Stadtentwicklung. … noch weiter lesen »



„Endlich haben wir eine, Gott sei Dank!“

Mädchen in einer Männerdomäne: Katharina Beckemper, 39, wird die mutmaßlich erste Jura-Professorin in der Geschichte der Uni Leipzig sein. Ab Oktober wird sie für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht berufen. Und sagt von sich: „Ich bin typisch Mädchen.“ … noch weiter lesen »



„Rücksicht erzwingen“

Fahrradstadt Leipzig? Pustekuchen. Gerade einmal 14,4 Prozent der Verkehrsteilnehmer treten hierzustadte in die Pedale. Zu wenig, findet auch Torsten Schönebaum. Der Fahrradfahrer aus Überzeugung kennt die Knackpunkte. Das Gespräch führten Dirk Stascheit und Jonathan Fasel Warum Critical Mass? In der großen Gruppe durch die Gegend fahren – das hat Vorteile. Man wird sichtbarer. … noch weiter lesen »



„Schwein sein, das ist heute noch viel aktueller“

Er war der Vorzeige-Ossi, sang über sein Fahrrad und wenn ihn eine Sache richtig nervt, dann sind das Nazis: Sebastian Krumbiegel ist einer der bekanntesten Leipziger Bürger. Und einer, der ungeniert den Mund aufmacht. Auch, wenn sein Gegenüber Roland Koch heißt. Das Gespräch führten Jonathan Fasel und Katharina Seibt … noch weiter lesen »



Der Mann, den sie Pferd nannten

Das Leipziger Messehighlight der vergangenen Wochen war: die „Partner Pferd“ – ein eher trockenes Vergnügen. Oder doch nicht? Am Rande der Ausstellung hüpften vier junge Männer durch die Manege und machten den Vierbeinern Konkurrenz. Unter ihnen: Evan Leuret, der Meister unter den Pferdemenschen. … noch weiter lesen »



“Wissen, wo die Fahrt hingeht”

Seit 2006 sorgt sich Heiko Rosenthal, 35, von der Linkspartei als Bürgermeister und Beigeordneter um Sicherheit, Umwelt und Sport in Leipzig. Weiter fragt, wie er das macht und warum. Herr Rosenthal, Sie sind gerade einmal 35 Jahre alt und bereits Bürgermeister – eine steile Karriere. Zieht es Sie, gerade als gebürtiger Berliner, nicht irgendwann wieder in die Hauptstadt? Mir gefällt‘s sehr gut hier – sowohl in der Stadt als auch im Amt. Ich habe nicht vor, das hier aufzugeben. Warum haben Sie sich für eine Laufbahn im öffentlichen Dienst entschieden? Ein Jurastudium eröffnet viele Möglichkeiten. Meine Erfahrungen als Referendar in Anwaltskanzleien haben dazu geführt, dass ich den Beruf des Anwalts nie als Traumjob gesehen habe. Eigentlich wollte ich in die Staatsanwaltschaft wechseln. Dann ergab sich aber eine Tätigkeit im Regierungspräsidium Chemnitz und die … noch weiter lesen »