nochweiter » Franziska Gaube

Bis hierher…

… und vorerst nicht weiter. Wir sehen den Realitäten des Arbeitsalltags (Man muss ja froh sein, wenn man heutzutage noch Arbeit findet!) ins Auge und verabschieden uns vorerst in die Unaktualität. Nachrufe, Trauerbekundungen, (Lob), Spott und Häme erreichen uns nach wie vor über die Kommentarfunktion und die Kontaktadresse. Und mit diesem allerletzten Wortwitz verabschieden wir uns bis auf noch Weiteres. … noch weiter lesen »



Fahrrad-Selbshilfe-Werkstatt Villa e.V.

Fahrrad-Selbshilfe-Werkstatt Villa e.V.

Links am Haus vorbei, über den Hof, recht die Treppe der zweiten Tür runter in den Keller des Soziokulturellen Zentrums der Villa. Hier unten wird von Montags bis Donnerstags von 16.00 Uhr – 19.00 Uhr gemacht, geschraubt und repariert. 5,00€ fürs Selbstschrauben, mit fachkundiger Beratung und Zubehör zum Selbstkostenpreis. Studenten dürfen mit ihren Fahrrädern kostenlos vorbeikommen. Lessingstraße 7 www.fahrradwerkstatt-leipzig.de … noch weiter lesen »



Danke für die Wiedervereinigung

Danke für die Wiedervereinigung

Gerade komme ich vom Lichtfest zurück, die Gedenkfeier, welche an die Demonstrationen 1989 erinnern, die den Beginn des Untergangs des Soviet Blocks herbeigeführt haben. Obwohl ich zugeben muss, dass ich die Reden nicht verstanden habe, konnte ich doch die Tragweite des Ereignisses wahrnehmen und die Bedeutung für die Menschen spüren, die sich an einem kalten Oktoberabend auf den Augustusplatz kamen, um teilzunehmen. von Peter Clubb. Übersetzt von Franziska Gaube. … auf Englisch lesen. Ich bin sicher, ihr wisst, … noch weiter lesen »



Die Welt, Leipzig und der Versuch gerechten Handelns

Die Welt, Leipzig und der Versuch gerechten Handelns

Globalisierung. Das wissen wir. Es ist Turbo-Kapitalismus. Das wissen wir auch. Beide haben nicht nur gute Seiten. Das mit der Ausbeutung zum Beispiel. Aber das wollen wir nicht wissen. Strategien zum Selbstschutz vor schlechtem Gewissen: Ignorieren, Akzeptieren oder Vortäuschen von Unwissen. Die Stadt Leipzig macht das anders. … noch weiter lesen »



Wie wär’s mit Käsebrot, Spätherbst und ein bisschen heiler Welt?

Wie wär’s mit Käsebrot, Spätherbst und ein bisschen heiler Welt?

Die Vögel zwitschern, der Fahrtwind braust uns durchs Haar. Wir treten die Pedale unserer wackeligen Fahrrädchen über eine Landstraße. Links und rechts Wald, frische Luft, wenig Autos – Fahrrad fahren ist doch etwas Feines. Aber… irgendwas ist anders. … noch weiter lesen »



Süße, braune Leckereien

Süße, braune Leckereien

Selbstausgedacht und selbstgemacht – oder zumindest kreativ gekauft. Oft in wunderschönster Weise präsentiert und so lecker, dass man sich schon im (Schokoladen-) Himmel wähnt. In diesem städtischen Kakaopflanzenwald stößt man auf die tollsten Dinge – gehet hin und schmecket selbst. Bestens geeignet gegen Schlechtes Wetter, für liebe Freunde, als Motivationsmittel und einfach nur so. Zu Karte. … noch weiter lesen »



70.000 Mal Klavierhauptprobe

Die Türen werden geschlossen. Das Licht im Zuschauerraum geht aus. Die Gespräche im Publikum verstummen. Der Vorhang hebt sich. Die Vorstellung beginnt. Der Blick wird frei auf ein großartiges Bühnenbild. Sänger treten auf, in den allerschönsten Kostümen. Das Publikum verfolgt gebannt, träumerisch und mit angehaltenem Atem die Vorstellung. Dann ist sie vorbei. Der Vorhang senkt sich. Die Menschen wandeln, vielleicht noch in Gedanken, nach Hause. In der Oper dauert es noch Stunden, bis das Licht ausgeht. Bis ein Bühnenbild auf der Bühne steht, bis ein Sänger sein Kostüm trägt, bis der Vorhang sich zur Premiere hebt, sind es Monate, in denen Bühnenvolk und Theatermenschen die Vorstellung vorbereiten. Dabei gibt es zwei Orte, an denen die Menschen wie Bienen, jeden Tag an neuen Vorstellungen arbeiten: Die Theaterwerkstätten und die Kostümwerkstätten. von Franziska Gaube Die … noch weiter lesen »



Überdimensionen

Die Türen werden geschlossen. Das Licht im Zuschauerraum geht aus. Die Gespräche im Publikum verstummen. Der Vorhang hebt sich. Die Vorstellung beginnt. Der Blick wird frei auf ein großartiges Bühnenbild. Sänger treten auf, in den allerschönsten Kostümen. Das Publikum verfolgt gebannt, träumerisch und mit angehaltenem Atem die Vorstellung. Dann ist sie vorbei. Der Vorhang senkt sich. Die Menschen wandeln, vielleicht noch in Gedanken, nach Hause. In der Oper dauert es noch Stunden, bis das Licht ausgeht. Bis ein Bühnenbild auf der Bühne steht, bis ein Sänger sein Kostüm trägt, bis der Vorhang sich zur Premiere hebt, sind es Monate, in denen Bühnenvolk und Theatermenschen die Vorstellung vorbereiten. Dabei gibt es zwei Orte, an denen die Menschen wie Bienen, jeden Tag an neuen Vorstellungen arbeiten: Die Theaterwerkstätten und die Kostümwerkstätten. von Franziska Gaube Die … noch weiter lesen »



„In der Oper ist alles falsch:…“

„In der Oper ist alles falsch:…“

„…Das Licht, die Dekorationen, die Frisuren der Balletteusen, ihre Büsten und ihr Lächeln.Wahr sind nur die Wirkungen, die davon ausgehen“ – Edgar Degas, ein französischer Maler und Bildhauer im 19. Jahrhundert. Schon seit zwei Jahrhunderte früher, seit 1693, gibt es die Oper Leipzig. Seit fast 300 Jahren gehen fast jeden Abend Menschen hinein und nachts, nach der Vorstellung bezaubert, geläutert oder enttäuscht wieder heraus. … noch weiter lesen »



“Eine Flasche Wein, zehn Minuten und ich erkläre Ihnen die beste Idee der Welt”

“Eine Flasche Wein, zehn Minuten und ich erkläre Ihnen die beste Idee der Welt”

“Think big!” ruft Lennart Bastert seinem Kollegen Fritz Goldfuß zu. Denn warum zu sehr auf dem Teppich bleiben, wenn es um ihr großes Projekt geht. Die beiden Studenten wollen aus der Universität Leipzig eine “Compassionate University” (in etwa Universität des Mitgefühls) machen. … noch weiter lesen »



Mo, 16. Mai

“Hiermit bestätigen wir, dass wir uns zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland bekennen und eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit gewährleisten. [...]” Die Extremismusklausel. Eine Phrase, die unterschrieben werden muss, damit Vereine ihre Förderung erhalten. Zwei Vereine in Leipzig, die “VILLA e.V.” und der “Verein e.V.” widersetzen sich. Eine Presseschau: Tagesschau Online/Arbeitsgemeinschaft freier Träger der Jugendhilfe Leipzig – Ein Überblick über die Klausel. Wer, Was, Wann, Wie, Wo, Warum…? Aktionsbündnis Leipzig nimmt Platz – gibt zum Contra ein Warum. L-IZ / LVZ – Ein ausführlicher Überblick über die Leipziger Situation Was sagt dazu die…? SPD Jungen Union … noch weiter lesen »



“Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?”

“Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?”

Goethe war Freimaurer. Wolfgang Amadeus Mozart, Gotthold Ephraim Lessing, Winston Churchill, Benjamin Franklin, Joseph Haydn, George Washington, Anton Phillip Reclam… Viele Persönlichkeiten der Geschichte waren Freimaurer. Und Freimaurer gibt es heute noch, auch in Leipzig. … noch weiter lesen »



Sonntag, 24. April

Sonne, wolkenloser Himmel, grüne Wiese, Sommertemperaturen, Feiertag, Grillen, Kuchen essen, Schokolade verstecken, Hasen streicheln, Freunde und Familie sehen, Kaffe trinken, Eis essen, im Garten, auf dem Balkon frühstücken, ein Tag im Park, lange schlafen, spazieren gehen, das Fahrrad ausführen, ganze Bücher lesen, den Frühling schnuppern, den Bauch mit Sonne bescheinen lassen, Tagträumen, Schokolade suchen, den Vögeln lauschen, die Zehen schonmal ins Wasser halten … Wir wünschen euch frohe Ostern. … noch weiter lesen »



“Er hat viele Namen”

“Er hat viele Namen”

„Er hat viele Namen“, sagt Sadbhuja, Mönch der ISKCON-Hare-Krishna-Bewegung. Die meisten kennen ihn vielleicht als Gott. Andere nennen ihn Allah, Jahwe oder Buddha. Manch andere nennen ihn Geld oder Erfolg und merken nicht, mit wem sie da sprechen. Ketzerei? Humbug? Vielleicht auch nicht. Im ersten Teil unserer Serie über Religionen in Leipzig berichtet Franziska Gaube über Hare Krishna. … noch weiter lesen »



Sadbhuja im Interview

Ein Interview mit Sadbuhja, Mönch der Hare Krishna Bewegung. Alt, ist er schon ewig. Sein Körper ist 34. Früher hat er studiert. Jetzt ist der hauptberuflich, ehrenamtlich Mönch. Er erzählt uns, woran und an was er glaubt. Das Interview führte Franziska Gaube. Woran glaubst du? Generell fällt Krishna Bewusstsein oft ziemlich aus dem Rahmen, wenn es um Religionen geht. Bei uns geht es nicht so sehr um Glauben, eher um Erkenntnis. Dennoch gibt es einen Gott. Für uns ist Gott aber nicht ein frustrierter alter Mann mit Bart, sondern ein ewiger Jüngling voller Liebe und Hingabe, die anziehendste Person überhaupt. Der andere Aspekt von Gott ist Energie. Alles besteht aus Energie. Der letzte Aspekt: Gott ist als Überseele in den Herzen jedes Menschen, selbst in jedem Atom. Gott offenbart sich dem Menschen, wie sie … noch weiter lesen »



Freitag, 1. April

Endlich. Auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz hat die Stadt Leipzig am Freitag bekanntgegeben, dass 50 namhafte Unternehmen der Stadt sich freiwillig zu einer Frauenquote verpflichten wollen. Die Firmen unterzeichneten dazu den Aktionsplan “Für eine frauenfreundliche Stadt”. Unter anderem ist dort festgeschrieben, dass künftig mindestens 40 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt werden sollen. Zu den Unternehmen gehören zum Beispiel die Leipziger Volkszeitung, die Leipziger Messe und die Porsche-Niederlassung.* Auch das Online-Magazin nochWeiter.de beteiligt sich am Aktionsplan. Mit sofortiger Wirkung haben wir unsere vierköpfige Chefredaktion umstrukturiert. In der Führungsetage befinden sich nun 100 Prozent Frauen, was eine Steigerung der Frauenquote von 0 Prozent bedeutet. *April! April! … noch weiter lesen »



(Deutsch) “Englisch Brot ist scheiße!”

(… auf Englisch lesen) Es ist fast einen Monat her, seit ich Leipzig verlassen habe, um nach England zurückzukehren. Ihr werdet euch vielleicht fragen, was ich am meisten an dieser wundervollen Stadt vermisse. Sind es die wunderschönen Parks, welche sowohl im Schnee als auch in der Sonne atemberaubend sind? Sind es die wundervollen Menschen, die meinen Aufenthalt so angenehm machten? Sind es diese großartigen Kneipen, die gutes Bier zu günstigen Preisen verkaufen? Nein. Als Engländer schmerzt es mich, das zu sagen, aber was ich am meisten vermisse, ist das Brot. Eine Kolumne von Pete Clubb. Übersetzt von Franziska Gaube. Zuerst war ich sehr skeptisch, was deutsche Bäckereikunst angeht. Besonders weil jeder Deutsche stolz darauf ist. Meine Mutter hat mir immer beigebracht, nichts zu essen, was Fenster einschlagen kann, also waren diese steinharten … noch weiter lesen »



nochWeiter = fastProfi

Eine E-Mail von www.winterjagd.de hat einen Teil der nochWeiter-Redaktion auf den irrsinnigen Gedanken gebracht, sich an einem Sonntagmorgen sportlich zu betätigen. Schwimmen und Laufen zur Unterstützung der Leipziger Streetworker, hieß es in der Einladung. Und: Dabei sein ist alles. Dabei waren sie, die zwei mutigen nochWeiter-Sportlerinnen. Das war dann aber auch alles. Ein Rückblick. … noch weiter lesen »



“Weltfrieden”

Dieses Interview ist für jene, die sowieso nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben. nochWeiter hat sich mit ihm getroffen, mit ihm und seinem Rentier. Was dabei rauskam, ist nichts für Kinder. Nichts für Heile-Welt-Freunde, vielleicht nicht einmal etwas für einen gemütlichen und unbeschwerten Weihnachtsabend. … noch weiter lesen »



“KEKSE!” (Zitat: Krümelmonster)

Wir haben uns zur investigativen Recherche in die Wohnstuben unserer Omas begeben. Mussten dort Unmengen an Essbaren in uns hineinstopfen (“Iss doch noch was, du bist so dünn!”), peinliche Fragen beantworten (“Trägst du auch lange Unterwäsche?”) und uns mit klug erdachten Ausreden vor dem Abgrund retten (“Nun Oma, die Schuhe, die wollte ich gleich nachher putzen, wenn ich zu Hause bin.”) Alles nur um ein Blick in das heilige Buch einer jeden Oma zu werfen: … noch weiter lesen »