nochweiter » Dirk Stascheit

Bis hierher…

… und vorerst nicht weiter. Wir sehen den Realitäten des Arbeitsalltags (Man muss ja froh sein, wenn man heutzutage noch Arbeit findet!) ins Auge und verabschieden uns vorerst in die Unaktualität. Nachrufe, Trauerbekundungen, (Lob), Spott und Häme erreichen uns nach wie vor über die Kommentarfunktion und die Kontaktadresse. Und mit diesem allerletzten Wortwitz verabschieden wir uns bis auf noch Weiteres. … noch weiter lesen »



Das große Merbitz-Quiz. Zum Miträtseln.

Das große Merbitz-Quiz. Zum Miträtseln.

Entfachte Landespolizeichef Bernd Merbitz die mittlerweile heißgelaufene Diskussion um die Leipziger Drogenpolitik nur als Schachzug seines möglichen OBM-Wahlkampfs 2013? … noch weiter lesen »



Jippie, wir kriegen eine Markthalle. Aber was genau heißt das?

Jippie, wir kriegen eine Markthalle. Aber was genau heißt das?

Was für eine Allianz: Der Kreuzer, eine gewerkschaftlich gestützte Arbeitsloseninitiative, die lokale BILD-Ausgabe, die Stadtverwaltung, ein geschätztes und gutbesuchtes Architektur-Forum – sie alle sind für eine neue Markthalle, schon seit Jahren. Auch den “versorg dich selbst”-Ideologen werden bei diesem Thema regelmässig die Knie weich. … noch weiter lesen »



Jung, dynamisch, druckfrisch

Jung, dynamisch, druckfrisch

Die Leipziger Buchmesse 2011 kommt in großen Schritten näher und in den Verlagen laufen die letzten Vorbereitungen – und sei es nur noch das Warten auf die druckfrische Lieferung der neuen Titel. Anja Gundlach und Anne Kleinow vom fhl Verlag (Verlag für die feine hand lektüre) haben sich dennoch die Zeit für ein Gespräch genommen – über den jungen Verlag, Autoren und Bücher, natürlich. … noch weiter lesen »



Dresden verfrachtet Neonazis nach Leipzig

Was macht man mit Gefährlichem, das man möglicht außer Sichtweite bringen möchte? Ausgebrannte Brennstäbe kommen in die niedersächsische Pampa. Dresden (die sächsische Pampa) schickte seine Neonazis heute nach Leipzig. … noch weiter lesen »



In eigener Sache: Was lesen Sie?

nochWeiter.de gibt es als Online-Magazin ohne gedrucktes Pendant inzwischen seit drei Monaten. Zeit, mal eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. In Kooperation mit LVZ-Online, L-IZ, heldenstadt.de und mephisto976.de startet nochWeiter.de eine Leser-Umfrage. Wir möchten wissen, wo und wie Sie sich im Internet über Leipzig informieren. Den Fragebogen auszufüllen, dauert 5 bis 10 Minuten – wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen! (Foto: Gerd Altmann / pixelio.de) 16. Februar 2011: Die Befragung ist abgeschlossen. Vielen Dank für Ihre Teilnahme! … noch weiter lesen »



Harkort-Sperrung: Feigheit siegt

Da haben wir den Salat – in der ohnehin schon aufgeheizten Stimmung kurz vor Einführung der Umweltzone wird eine hässliche, aber gut ausgebaute Straße für LKW über 12 Tonnen gesperrt, eine Straße, die kaum bewohnt wird, aber entweder direkt oder im Nahbereich so sympathische Einrichtungen wie Gerichte, Anwaltskanzleien, Staatsanwaltschaften, Polizeipräsidien, Apple-Läden und die Bild-Redaktion zu bieten hat: die Harkortstraße am Promenadenring. Kommentar von Dirk Stascheit. … noch weiter lesen »



74 Jahre Apfelsaft

Ein saftiges Geschäft: In einer Lohnmosterei bringen Laubenpieper und Häuslebauer ihre überzähligen Früchte vorbei und bekommen für recht kleines Geld naturbelassene Säfte zurück. Ein traditionsreiches Haus in Holzhausen existiert noch immer – trotz Bürokratie und Ernteausfällen. Ein Besuch. Von Dirk Stascheit und Franziska Gaube Ein einfaches Einfamilienhaus in Holzhausen. Am Zaun ein Schild, das kaum auffällt. „Lohnmosterei Bunge“ steht darauf geschrieben. Im Hof türmen sich Apfelkisten unter einem Baum. Zwei Arbeiter schieben einen Wagen mit dampfenden Flaschen über die … noch weiter lesen »



Äthiopier, Löwe und Co.

Sollte man im neuen Tierpark, den Leipzigs äthiopische Partnerstadt Addis Abeba gerade mit Unterstützung von Leipziger Zoomitarbeiter plant, Sachsen ausstellen? Eher nicht. Und doch machte Leipzigs Zoo-Gründer vor 100 Jahren ziemlich genau das mit Äthiopiern, finanzierte damit das erste Raubtiergehege. … noch weiter lesen »



„Wir brauchen mehr Polizeistreifen“

Die Republik war im Urlaub, die Zuhausegebliebenen diskutierten über Sarrazins Thesen, und in Leipzigs „Problemviertel“ Volkmarsdorf drohten Anwohner mit der Gründung einer Bürgerwehr. Ihr Anlass: angeblich marodierende Sinti- und Roma-Familien. Wir waren mit dem Stadtteil-Kenner Stefan Kuhtz spazieren – und sprachen über Integration und Vorurteile im Leipziger Osten. … noch weiter lesen »



Konjunkturs Werk und VWs Beitrag

Trotz schrumpfenden Marktvolumina investiert Volkswagen kräftig in eigene Autohäuser in Leipzig. Dabei geht es manch angestammtem Händler jetzt schon an die Substanz. Von Dirk Stascheit Das Leipziger Autohaus Heil, eine Firma mit einer bis in die fünfziger Jahre zurückreichenden Geschichte, meldete im Februar 2008 Insolvenz an. Auch einige große Namen der Branche, die Mahag in München oder Kroymans in Berlin, gerieten ins Straucheln. … noch weiter lesen »



„Macht da mal ein paar Blumen rein“

Das „Stelzenhaus“ am Karl-Heine-Kanal wurde 2001 saniert. Zu den Mietern der ersten Stunde gehört das gleichnamige Restaurant. Thomas Langer und Uwe Wolf haben es mit zwei Kompagnons einst als edle Ergänzung zu ihrem Restaurant „Kitchen“ in der Südvorstadt gegründet. Das „Kitchen“ haben sie inzwischen aufgegeben, das „Stelzenhaus“ gilt unter Genießern als Geheimtipp. … noch weiter lesen »



Die Säulen der Gemeinschaft

In dieser Woche begann Ramadan, der islamische Fastenmonat. Ein Anlass, um zwei muslimische Paare vorzustellen, die mit Nahrung und Sprache wichtige Infrastruktur liefern, nicht nur für die muslimische Community: die Miladis und die Sabers. … noch weiter lesen »



„Durch Zeitzonen und Schichten wandern“

Ein Trupp um den Medienmacher Cesare Stercken, 31,will ab September „3Viertel“ herausgeben. Kostenlos. Monatlich. Der Name ist Programm: Das Blatt soll in den drei Vierteln Plagwitz, Schleußig und Lindenau erscheinen. Ob das gutgeht? Eine Diskussion mit Herausgeber Cesare Stercken und dem Schreiber Volly Tanner über journalistische Arbeit. … noch weiter lesen »



Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

Von Johannes Kiehl und Dirk Stascheit Raus ins Reihenhaus Wenn Leipziger umziehen, präferieren sie die Peripherie: Grüne Neubausiedlung statt grauem Asphaltdschungel. Daran ändern auch attraktive Innenstadtquartiere und neue Wohnformen wie die „Stadthäuser“ wenig: Zu den Wanderungsgewinnern 2009 zählen vor allem die Neubaugebiete im Nordwesten (Wahren, Lindenthal) und im Südosten (Engelsdorf, Baalsdorf). Wanderungsverlierer bleiben Stadtviertel wie Altlindenau, Reudnitz oder Mockau. Das sind Ergebnisse des statistischen Quartalsberichts, den die Stadt Leipzig im Juli vorgelegt hat. Die städtischen Statisker fanden aber noch einen weiteren, gegensätzlichen Trend: Wer umzieht, bleibt meist seinem Kiez treu – nur knapp zwei Kilometer liegen im Durchschnitt zwischen alter und neuer Adresse. Graffitis werden schlichter 2009 wurden 1395 Graffitis in Leipzig ermittelt – rund ein Fünftel weniger als noch 2008 (1852). Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) sieht darin einen Beweis dafür, dass die Stadt … noch weiter lesen »



„Gehen Sie nicht mit jedem ins Bett!“

Was für eine Frau! Friederike Rubart lebte zwei Leben: Zuerst das der braven Gattin in Hannover. Dann zog sie nach Leipzig und wurde zum Künstlervamp. Heute weiß sie, wie Männer ticken und warum 50-Jährige einfach die besseren Genießer sind. Und bringt sogar unsere Fotografin zum Erröten. … noch weiter lesen »



„Dreck fressen“

Martin Endt, 28, ist Sänger der Leipziger Band Zen Zebra. Die Musik beschrieb mal einer als schöne Mischung aus Deftones und At The Drive In. Im Oktober produzieren die Fünf ihr erstes Album. Im Interview verrät der gebürtige Weißenfelser, welche Hindernisse Leipziger Bands beim Durchstarten haben. Das Gespräch führte Dirk Stascheit Was macht euren Sound aus? Wir versuchen, Musik zu machen, die zwar sehr nachdenklich ist, aber dabei nicht soft. Sie vereint Brachialität und Intimität. Wir haben nachdenkliche Passagen, es soll aber auch zwischendurch auf die Fresse geben. Ist das schon Dark? Wir sind eher auf der Post-Core-Schiene – also mehr Dreck und etwas mehr Punkrock als Dark, wenn man das so sagen will. Eure Musik hat schon etwas massenkompatibles. Ein kleines bisschen schon, ja. Es sind schon poppige Strukturen drin. Trotzdem müsste vor einem Massenerfolg einiges … noch weiter lesen »



Erleuchter zur Untermiete

Die Scientology-Kirche will die Finger offenbar nicht von Leipzig lassen. Aufklärende Vereine machen es der Organisation zwar schwer, neue Mitglieder zu werben. Trotzdem gelang es einem Scientology-nahen Verein, eine Ausstellung am Brühl zu organisieren. Trotz vorangegangener Warnung verhielten sich einige Akteure erschreckend naiv. … noch weiter lesen »



Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

von Dirk Stascheit Games Convention Online 2010: Mickriges Mekka Die Games Convention Online 2010 ist Geschichte: Nach dem Wegzug der erfolgreichen Games Convention nach Köln verblieb der Leipziger Messe nur noch der Ableger für Onlinespiele. Chip Online (http://bit.ly/w19wwww2) schreibt fast weinerlich: „Die wunderschöne Stadt im Osten wurde international zum Spiele-Mekka schlechthin und ließ sämtliche anderen derartigen Veranstaltungen weit hinter sich.“ Nachdem zur Games Convention 2008 noch über 500 Aussteller kamen, waren es nun nur noch 32 Aussteller. Zu allem Überfluss war die Messe nur für Fachbesucher geöffnet. Heise Online (http://bit.ly/w19wwww1) sieht dennoch einen Silberstreif am Horizont, die erste Community Manager-Konferenz sei ein Erfolg gewesen. Klassische Beschallung auf dem Augustusplatz Freunde der gepflegten, aber nicht großartigen Open Air-Unterhaltung können schonmal die Decke in den Korb packen – ab 6. August schallt die Classic Open wieder … noch weiter lesen »



Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

Von Dirk Stascheit Bestechungsversuche bei den Wasserwerken? Der Skandal um die hochspekulativen Geschäfte, die die ehemaligen Geschäftsführer der Leipziger Wasserwerke, Heininger und Schirmer, getätigt haben sollen, bekommt eine weitere Episode. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt nun auch wegen einer mysteriösen Spende der mutmaßlichen Vermittler aus der Schweiz an den FC Sachsen. Dessen ehemaliger Aufsichtsratschef bestätigte mittlerweile, dass Heininger 2005 eine „stattliche Summe“ aufgetrieben habe (LVZ vom 23. Juni, http://bit.ly/b5sNfS). Im Focus (Heft 26, http://bit.ly/bdUTQ7) ist derweil zu lesen, die Vermittler hätten daneben auch über 300.000 Euro für die Olympia-Bewerbung gespendet, im Jahr 2003. Die Staatsanwaltschaft werte dies als Bestechung, vermute einen direkten Zusammenhang zu den getätigten Geschäften. Für die Stadt beläuft sich das Haftungsrisiko aus den Versicherungsgeschäften auf rund 290 Millionen Euro. „Villa“ kauft sich ein Die „Villa“, das soziokulturelle Zentrum in der Lessingstraße, ist … noch weiter lesen »