nochweiter » 24. Ausgabe, 24.09.2010

Weltweit und doch so nah

Weltweit und doch so nah

Schon lange vor Facebook hat Leipzig angefangen, an seinem sozialen Netzwerk zu arbeiten. Heute hat die Stadt 14 Freunde, pardon, Partnerstädte, auf der ganzen Welt. Herzliya in Israel ist die neueste. Nochweiter hat sechs Partnerstädte ausgesucht und zeigt, wer sich in Leipzig darum kümmert, die Freundschaft aufrecht zu erhalten. … noch weiter lesen »



Herbert und die Äpfel

Es begann mit einem Stück Pflaumenkuchen. Genauer gesagt: dem gefühlten 93. Stück, seit die Pflaumenbäume bei meiner Oma voll hängen. Dagegen Apfelkuchen? Ich hatte dieses Jahr noch kein Stück gegessen. Von Franziska Gaube … noch weiter lesen »



Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

Von Johannes Kiehl Spießer im Trend 20 Fragen zum „Sinn des Lebens“ stellt das sächsische Sozialministerium über ein Marktforschungsunternehmen alle zwei Jahre an die Jugend im Freistaat. Die weitaus meisten damit erhobenen Einstellungen sind über die Jahre gleich geblieben. Doch bei drei Themen zeigt sich ein Trend: Existenzangst macht die Jugendlichen offenbar egoistischer und karriereorientierter – Sachsens Jugend verspießert. So wünschten sich in der vergangene Woche veröffentlichten jüngsten Studie „Jugend 2009“ zwei Drittel der Befragten (2001: die Hälfte) materielle Sicherheit, noch jeder zweite wollte die Welt kennen lernen (2001: zwei von drei Jugendlichen) und jede fünfte sich für ein hehres Ziel einsetzen (2001: jede dritte Jugendliche). Sozialministerin Christine Clauß (CDU) freut sich: Die Jugendlichen setzten sich aktiver mit der Zukunft auseinander und zeigten eine „von selbstbewussten Lebensentwürfen getragene Grundeinstellung“, schreibt sie im … noch weiter lesen »



„Wir brauchen mehr Polizeistreifen“

Die Republik war im Urlaub, die Zuhausegebliebenen diskutierten über Sarrazins Thesen, und in Leipzigs „Problemviertel“ Volkmarsdorf drohten Anwohner mit der Gründung einer Bürgerwehr. Ihr Anlass: angeblich marodierende Sinti- und Roma-Familien. Wir waren mit dem Stadtteil-Kenner Stefan Kuhtz spazieren – und sprachen über Integration und Vorurteile im Leipziger Osten. … noch weiter lesen »



„Wer nichts weiß, kann nichts bewegen“

Steve Hauswald gründete vor einige Wochen die „Leipzig School of Design“. Dort sollen Interessierte per Vorstudium in alle Facetten des Gestaltens hineinschnuppern – eine für Deutschland ungewöhnliche Sache. Ein Gespräch über Design, den Wert von Bildung und das Bild Leipzigs im Ausland. Das Gespräch führte Jonathan Fasel Steve, wie schreibt man deinen Nachnamen denn nun? Ich habe hier eine Visitenkarte mit der englischen Schreibweise „Housewald“ … (lacht) Das kommt aus meiner Zeit in den USA. Ich habe weltweit … noch weiter lesen »