nochweiter » 23. Ausgabe, 10.09.2010

Satire: Haben Sie Angst vor Baustellen?

Nein. Wovor denn, fragen Sie sich jetzt wahrscheinlich. Aber es gibt sie: die Angst vor Baustellen. Auch in Leipzig. Lesen Sie unsere ergreifende Geschichte über eine Krankheit, die die Gefühle der Betroffenen durch den Zementmischer schickt. Ein Report von Franziska Gaube … noch weiter lesen »



„Keine Bauchnabelprosa“

Franziska Wilhelm ist 29 und arbeitet in der Öffentlichkeitsarbeit der Verbraucherzentrale. Nicht so spannend? Stimmt. Viel interessanter ist dagegen, was Franziska Wilhelm in ihrer Freizeit macht: Schreiben. Mit ihren Kurzgeschichten hat sie Preise eingeheimst, in der Leipziger Poetry-Slam-Szene kennt sie jeder. Jetzt schreibt sie an ihrem ersten Roman. weiter hat mit ihr gesprochen – über alles. Nur nicht über ihren Job. … noch weiter lesen »



Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

Von Johannes Kiehl und Dorothea Hecht Rechte sehen schwarz Rechtsextremisten haben für den 16. Oktober zwei Demonstrationen in Leipzig angemeldet – Wunschrouten sind nach Presseberichten der gesamte Innenstadtring und die lange Strecke zwischen S-Bahnhof Plagwitz und Hauptbahnhof. Für beide Strecken steht allerdings bisher noch die städtische Genehmigung aus. Die Organisatoren wollen dieses Jahr mit Hinweisen auf die Wirtschaftskrise, die alternde Gesellschaft und die geplatzte Demo vom Vorjahr mobilisieren: „Die Krise kommt auch noch zu dir“, orakelt einer der Demo-Slogans. Zum düsteren Gesamtbild passt die Kleiderordnung: Symbole und Jacken sollen bei den rechten Demonstranten diesmal „nicht nach Antifa“ aussehen und einheitlich schwarz sein. Eine erste Gegenveranstaltung wurde für die Freifläche gegenüber des Felsenkellers durch die Vereine „Leipzig. Courage zeigen“ und Erich-Zeigner-Haus angemeldet. Städte machen Strom Acht große deutsche Stadtwerke sind tatsächlich noch städtisch, also mehrheitlich … noch weiter lesen »



Konjunkturs Werk und VWs Beitrag

Trotz schrumpfenden Marktvolumina investiert Volkswagen kräftig in eigene Autohäuser in Leipzig. Dabei geht es manch angestammtem Händler jetzt schon an die Substanz. Von Dirk Stascheit Das Leipziger Autohaus Heil, eine Firma mit einer bis in die fünfziger Jahre zurückreichenden Geschichte, meldete im Februar 2008 Insolvenz an. Auch einige große Namen der Branche, die Mahag in München oder Kroymans in Berlin, gerieten ins Straucheln. … noch weiter lesen »