nochweiter » 22. Ausgabe, 27.08.2010

An jedem 16. Tag

Der Tod ist allgegenwärtig, aber wir blenden ihn aus. Weil wir Angst haben, weil wir nicht wissen, was danach kommt. Doch es gibt Häuser, in denen der Tod transparent wird: in der Villa Auguste, dem dritten Hospiz Sachsens – und im Kinderhospiz Bärenherz in Markkleeberg. Zwei Geschichten über den Umgang mit einem Tabuthema, das keines ist. Von Jonathan Fasel Montagmorgen. Ich bin unruhig. Heute werde ich ins Hospiz gehen. Ich bin nicht todkrank. Ich gehe dorthin, weil ich dort Menschen treffen will, die täglich mit dem Tod zu tun haben. Mit sterbenden Menschen und solchen, die sie dabei unterstützen. Aber über die kaum jemand spricht – weil wir lieber leben wollen, als uns Fragen über den Tod zu stellen. Über etwas, auf das es keine eindeutige Antwort gibt. Der Tod ist ein Tabu. Das … noch weiter lesen »



„Macht da mal ein paar Blumen rein“

Das „Stelzenhaus“ am Karl-Heine-Kanal wurde 2001 saniert. Zu den Mietern der ersten Stunde gehört das gleichnamige Restaurant. Thomas Langer und Uwe Wolf haben es mit zwei Kompagnons einst als edle Ergänzung zu ihrem Restaurant „Kitchen“ in der Südvorstadt gegründet. Das „Kitchen“ haben sie inzwischen aufgegeben, das „Stelzenhaus“ gilt unter Genießern als Geheimtipp. … noch weiter lesen »



Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

Von Johannes Kiehl Rettende Sprachlosigkeit Die Staatsanwaltschaft hat im Fall des im Januar entlassenen Wasserwerke-Geschäftsführers offentlichtlich keine Lust, den Hauptverdächtigen wieder freizulassen – und deshalb noch innerhalb der Sechs-Monatsfrist nach seiner Verhaftung Anklage erhoben. Dem Ex-Manager, der die Annahme von mehreren Millionen Schmiergeld bereits zugegeben hat, wird Bestechlichkeit, Untreue, Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Das Verfahren gegen seinen ebenfalls entlassenen Mitgeschäftsführer Andreas Schirmer wird abgetrennt: Schirmer konnte glaubhaft machen, wegen mangelhafter Englischkenntnisse nicht alle Verträge verstanden zu haben, die er im Namen seines Arbeitgebers unterschrieb. Gefühlte Unsicherheit Gewaltsame Episoden – Belästigungen oder handfetse Gewalt – in Trambahnen und Bussen sollen nach Angaben der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) im laufenden Jahr gegenüber 2009 zugenommen haben. 2009 wurden rund 80 Pöbeleien oder Belästigungen registriert. Schon fordern besorgte Bürger, allen voran die hiesige große Lokalzeitung, private Sicherheitskräfte: Mifahrende „schwarze … noch weiter lesen »



Die Schalterverwalter

Technik zum Anfassen und Ausprobieren: In der „GaraGe“ können Jugendliche ihre handwerklichen Fertigkeiten austesten. Weiter hat einigen beim Experimentieren zugeschaut. … noch weiter lesen »