Danke für die Wiedervereinigung

Gerade komme ich vom Lichtfest zurück, die Gedenkfeier, welche an die Demonstrationen 1989 erinnern, die den Beginn des Untergangs des Soviet Blocks herbeigeführt haben. Obwohl ich zugeben muss, dass ich die Reden nicht verstanden habe, konnte ich doch die Tragweite des Ereignisses wahrnehmen und die Bedeutung für die Menschen spüren, die sich an einem kalten Oktoberabend auf den Augustusplatz kamen, um teilzunehmen.

von Peter Clubb. Übersetzt von Franziska Gaube.
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Ich bin sicher, ihr wisst, dass die Deutsche Wiedervereinigung und der Untergang der Soviet Blocks ihre Wurzeln im Mut der Leipziger findet. Es waren sie, die zuerst zusammen kamen, um für die Freiheit der Deutschen zu demonstrieren, und es ist ihr Mut, der den Rest Deutschlands angesteckt hat.

Die Demonstrationen und die Wiedervereinigung waren aber nicht nur für die Deutschen wichtig, sondern für die ganze Welt.
Ich als Engländer wäre jetzt gerade nicht hier und hätte nicht die Möglichkeit, die Freude dieser wunderschönen Stadt und die Freundlichkeit ihrer Menschen zu erleben, wenn es diese Demonstrationen zwei Jahrzehnte zuvor nicht gegeben hätte.
Das ist der Grund, weshalb ich Danke sage, zu allen die teilgenommen haben und ihre Nachkommen ermahnen, niemals zu vergessen oder zu unterschätzen, was ihre Vorfahren getan haben.
Ihr Mut hat die Geschichte verändert und nicht nur Osteuropäer, sondern allen Europäern erlaubt, frei zu sein – frei zu leben und zu arbeiten und diese Stadt lieben zu können.
Auch wenn ich die Reden nicht verstanden habe, ihre Bedeutung für Freude, für Hoffung und für Freiheit habe ich dennoch gespürt.

Veröffentlicht unter: Clubb-Gedanken, Franziska Gaube, Peter Clubb

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