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Montag, 7. November

Es ist zwar wieder etwas ruhiger geworden um das Thema Kultur- und Kreativwirtschaft. Aber das EU-Projekt Creative Cities läuft nach wie vor und winkt nun den Kreativen mit finanzieller Unterstützung für ihre Projektvorhaben. Rund 55.000 Euro für zehn Vorhaben – dazu werden ab sofort kreative Projekte und Ideen gesucht, “die die Kultur- und Kreativwirtschaft Leipzigs stärken” und “die im Rahmen des Gesamtvorhabens unmittelbare Effekte und vermittelbare Erfolge in der Leipziger Kultur- und Kreativwirtschaft bewirken. Darüber hinaus sollen die Angebote die Aufmerksamkeit für Produkte und Dienstleistungen der Leipziger Kultur- und Kreativwirtschaft erhöhen.” Genaueres gibt es hier. Mehr Infos zu den Creative Cities gibt es hier. … noch weiter lesen »

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Zu: Planspiel Börse

Zu: Planspiel Börse

Bankenpleiten, Spekulanten, Schuldenkrise – ist mein Geld noch sicher? Natürlich nicht, sagt unser Kolumnist Jan Kröger. Sicher ist nur, dass man Geld schnell loswerden kann, meint er. Zum Beispiel an der Börse. Dort kann man sein Geld schon allein dafür ausgeben, dass man sogenannte Insider um Tipps fragt. Hier sein Erfahrungsbericht. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

Sonntag, 30. Oktober

Wenn man etwas genauer hinschaut, sieht man schnell, dass das keine Marienkäfer sind, die derzeit vermehrt herumschwirren. Dass dieses Krabbelgetier dem beliebten Marienkäfer Konkurrenz macht und was das mit Biodiversität zu tun hat, lässt sich im Interview zur Xtinct-Kampagne nachlesen. Was die einen von den anderen unterscheidet, erklärt außerdem Wikipedia. Über die Glücksbringerfähigkeiten gibt es bislang keine gesicherten Aussagen und es muss daher von Fall zu Fall entschieden werden. So oder so suchen die Käfer gerade nach optimalen Überwinterungsmöglichkeiten für die kommenden Monate. … noch weiter lesen »

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Samstag, 29. Oktober

Heute ist Wahltag. Gewählt wird die Leipziger Band des Jahres 2011, Wahllokal ist das Werk II. Acht Bands sind nach der Vorauswahl übrig geblieben und die müssen mit ihren Auftritten die Jury und das Publikum überzeugen. Mit dabei sind Nevertheless, Mollin, Lick Quarters, Cox and the Riot, Choirs, Mud Mahaka, Me and oceans und Krahnstøver. Außerhalb der Wertung stehen außerdem Elster Club auf der Bühne. Durch den Abend führt Donis und Tickets noch gibt’s an der Abendkasse. Mögen die Besten …. … noch weiter lesen »

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Zu: Sch…eibenkleister

Zu: Sch…eibenkleister

Unser Kolumnist Jan Kröger geht heute dahin, wo es richtig stinkt: Sein Thema sind die deutschen Abwassergebühren. Eine vierköpfige Familie in Potsdam zahlt für die gleiche Menge Naturdünger jährlich fast viermal so viel wie beispielsweise in Karlsruhe, so haben es die Kollegen vom „Focus“ errechnet. Jan Kröger stellt seinen großen Aktionsplan vor für ein Problem, das die Menschheit schon seit 2000 Jahren quält. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

Sonntag, 23. Oktober

Beim zweiten Anlauf hat es nun geklappt: Der MDR-Rundfunkrat hat sich heute mehrheitlich und im ersten Wahlgang für eine neue Indentantin entschieden. Karola Wille soll es sein, seit 2003 stellvertretende Senderchefin, zuvor Juristische Direktorin und heute einzige Kandidatin. Bereits am 1. November beginnt ihre sechsjährige Amtszeit und für diese hat sie angekündigt, den MDR für das digitale Medienzeitalter zukunftsfähig machen und verstärkt ein junges Publikum ansprechen zu wollen. Und auch die Aufklärung der sogenannten “Unregelmäßigkeiten” im MDR wolle sie entschieden vorantreiben. Gewählt werden musste, weil Noch-Intendant Udo Reiter vorzeitig aus dem Amt scheiden möchte. Zweimal gewählt werden musste, weil Bernd Hilder, Chefredakteur der LVZ, keine mehrheitliche Zustimmung gefunden hatte. … noch weiter lesen »

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Leipzig, ich frage mich …

… wie lang die Straßenbahn der Karl-Liebknecht-Straße noch so langsam fahren muss, ehe die Straße mal saniert wird … warum die SPD-Fraktion im Stadtrat sich so radikal gegen aussagekräftige Betreffzeilen in ihren Pressemitteilungen weigert … ab wievielen Stadt-Pressepsrecherwechseln der Verdacht entsteht, es könnte am Oberbürgermeister liegen … wieviele Bäcker sich noch auf der Karli ansiedeln wollen … wie die freundliche Stimme in der Straßenbahn es zwischen Haltestelle Neues Rathaus oder Augustusplatz und Haltestelle (jetzt noch) Wilhelm-Leuschner-Platz eigentlich schaffen will, Platz der Friedlichen Revolution, zentraler Umsteigepunkt, Zugang zur Innenstadt und das in drei Sprachen anzusagen … ob die Architektur des Eingangs zum Citytunnel am Wilhelm-Leuschner-Platz eigentlich ernst gemeint ist … ob dieses Mal genug Streugut für den Winter da ist … wann Lidl im Petersbogen eigentlich wieder aufmacht … ob Aldi im Bahnhof wohl irgendwann eine vierte Kasse aufmacht. … noch weiter lesen »

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Montag, 17. Oktober

Mit der neuen Woche beginnt auch das 54. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, festlich eröffnet wird heute Abend im Cinestar-Filmpalast. Rund 800 (inter)nationale Gäste kommen dafür nach Leipzig und wenn sie sich alle Begrüßungsreden angehört haben, öffnet sich der Vorhang für A Morning stroll von Grant Orchard (GB) und Special flight von Fernand Melgar (CH). Bis zum 23. Oktober laufen 341 Filme aus 47 Ländern über Leipzigs Leinwände, eingereicht worden waren 3012 aus 100 Ländern. Zum Programm gehören neben den Wettbewerben Sonderreihen, einer Retrospektive zum Jahr des Mauerbaus und Hommagen an die DEFA-Größen Gitta Nickel, Kurt Weiler und Jürgen Böttcher. Wie immer werden bei den meisten Vorführungen auch die Filmemacher selbst anwesend sein. Film ab. … noch weiter lesen »

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Samstag, 15. Oktober

„Wenn sie nicht vergewaltigt werden wollen, sollten Frauen darauf achten, nicht wie Schlampen angezogen zu sein.“ Nette Aussage, oder? Sie stammt vom Januar 2011, von einem Polizisten aus Toronto, und stieß bei den Frauen der Stadt nicht gerade auf Zustimmung. Warum, sagten sie, sollen wir nicht anziehen, was wir wollen? Gleichzeitig beschlossen sie, das auch zu zeigen, und starteten den Slut Walk, eine Demonstration ganz nach dem Motto “Wir sind alle Schlampen”. Nachdem es solche Slut Walks auch in Städten wie New York, Amsterdam und London gab, soll Leipzig am Samstag Nachmittag ebenfalls zur Schlampenstadt werden. Um 13 Uhr startet am Connewitzer Kreuz der Slut Walk durch Leipzig. Einen offiziellen Dress Code gibt es nicht, nur den Slogan “Nimm teil… so wie du dich wohlfühlst!”. Ihr habts kapiert, oder? … noch weiter lesen »

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Thank you for Reunification

Thank you for Reunification

I’ve just returned from watching the Festival of Lights, commemorating the 1989 demonstrations which started the collapse of the Soviet Bloc. Although I must admit I didn’t understand the speeches, I could still feel the poignangcy of the event and what it meant to the people who had braved a cold October evening on Augustusplatz to take part. from Peter Clubb … auf Deutsch lesen. [simage=460,288,n,right,] As I’m sure you are aware, German reunification and the Soviet collapse had … noch weiter lesen »

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Danke für die Wiedervereinigung

Danke für die Wiedervereinigung

Gerade komme ich vom Lichtfest zurück, die Gedenkfeier, welche an die Demonstrationen 1989 erinnern, die den Beginn des Untergangs des Soviet Blocks herbeigeführt haben. Obwohl ich zugeben muss, dass ich die Reden nicht verstanden habe, konnte ich doch die Tragweite des Ereignisses wahrnehmen und die Bedeutung für die Menschen spüren, die sich an einem kalten Oktoberabend auf den Augustusplatz kamen, um teilzunehmen. von Peter Clubb. Übersetzt von Franziska Gaube. … auf Englisch lesen. Ich bin sicher, ihr wisst, … noch weiter lesen »

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Sonntag, 9. Oktober

Auf den Tag genau in zwei Jahren soll der Wilhelm-Leuschner-Platz seinen Namen abgeben und ab dann Platz der Friedlichen Revolution heißen. So plant es die Stadtverwaltung. Genau der und kein anderer Platz soll es sein, da dort bis zum 9. Oktober 2014 das Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal entstehen soll. Weiter heißt es: “Bereits im Dezember 2013 will die deutsche Bahn den City-Tunnel fertig stellen. Die entsprechende Haltestelle sollte nach Wunsch der Stadtverwaltung ebenfalls den Namen Platz der Friedlichen Revolution tragen. Außerdem planen auch die Leipziger Verkehrsbetriebe eine Umbenennung ihrer zentralen Haltestelle.” Dagegen können sich die Leipziger Jusos mit dem Verschwinden des Wilhelm-Leuschner-Platzes so gar nicht anfreunden: “Wilhelm Leuschner war als Sozialdemokrat und Gewerkschafter vor und nach 1933 aktiv im Kampf gegen die Nazis. Seinen Widerstand gegen die Diktatur bezahlte er … noch weiter lesen »

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Freitag, 7. Oktober

Es ist Umfragezeit. Und hier geht es nicht um irgendeine Umfrage, sondern um die überhaupt größte (!) der Stadtverwaltung Leipzig. Per Zufall werden vom Amt für Statistik und Wahlen Briefe verschickt, 22.000 an der Zahl. Aber Brief ist nicht gleich Brief. 16.000 von ihnen enthalten Fragen zum “Leben in Leipzig” und die ergeben sich anhand der Aufgabenbereiche in der Stadtverwaltung. In Sachen politische Ansichten, allgemeine Lebenszufriedenheit, Einkaufsverhalten, Lärmempfindlichkeit, Verkehrsmittelnutzung und Freizeitverhalten  können die Befragten sich hier auslassen. Die restlichen 6.000 Briefe wollen lieber was über “Sicherheit in Leipzig” erfahren, über Nachbarschaftsverhältnisse, Betroffenheit durch und Angst vor Kriminalität  und Sicherheitsempfinden. Die Beantwortung wird per Post (Empfänger zahlt) oder online möglich sein und das am liebsten schnell. Denn schon im Frühjahr soll es Ergebnisse zu bestaunen geben. Und nun auf zum Briefkasten und … noch weiter lesen »

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Bitte, tu das nicht!

Bitte, tu das nicht!

Der gemeine Erstsemestler ist im allgemeinen sofort zu erkennen. Noch watschelt er wackelig vom Hörsaal zur Mensa. Erst in den nächsten Wochen, wenn er auf den ersten schlechten Partys gelandet ist oder das erste Mal zu wenig Geld für den Kaffee auf der Karte war, wird er sicherer werden. Damit die blauen Flecken nicht ganz so groß werden: Lasst die folgenden Dinge sein! … noch weiter lesen »

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In der Medimensa essen

In der Medimensa essen

Ich muss ja zugeben, ich hab mich abschrecken lassen. Was man so hört … allgemein gibt es natürlich verschiedene Gerichte, aber egal ob Kartoffelpuffer, Hähnchenschnitzel mit Möhrchen, Hering Müllerinnen Art oder Grünkernkartoffelauflauf – macht keinen Unterschied. Alles in etwa Schuhkarton. Das Medimensa-Einheitsgewürz, nennen es die betroffenen Studenten. … noch weiter lesen »

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(Nüchtern) ins Stuk gehen

(Nüchtern) ins Stuk gehen

Ein Stempel gegen einen Euro. Irgendwas schreit mir entgegen. Ach, die Musik. Meine Schulsohlen kleben am Boden. Da fällt schon das nächste Bierglas runter. An mir stolpern nicht mehr orientierungsfähige Menschen vorbei. Die haben es mehr oder weniger klug gelöst. Wer noch nicht betrunken herkommt, sollte es schnell werden, denn dann soll das Ganze toll sein … hab ich mir sagen lassen. Tipp: Stempel früh holen, wieder gehen und gegen Mitternacht wiederkommen. stuk-leipzig.de … noch weiter lesen »

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Mit dem Auto durch Leipzig

Mit dem Auto durch Leipzig

Es war einmal ein friedlicher Nachmittag im Juni 2006. Beschaulich, sonnig, schön damals. Hätte auch so bleiben können. Wären da nicht aus dem sprichwörtlich heiteren Himmel plötzlich faustgroße Hagelkörner aufs Pflaster geknallt. Und auf die Autos, die darauf standen. Dass heute noch immer ziemlich verdelltes Metall durch die Stadt fährt, ist nur ein Grund, in Leipzig kein Auto zu haben. Die anderen sind die schon erwähnten Ampeln, das gute Straßenbahnnetz und, ja, die Fahrradkultur! autoverwertung-richter.de … noch weiter lesen »

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Ein neues Fahrrad kaufen

Ein neues Fahrrad kaufen

Ab aufs High-End-Gerät, ein Tritt, zwei, ab in den fünften Gang, den achten, den dreizehnten, den fünfundzwanzigsten. Geht schnell, was? Nein, geht es nicht. Tausende Ampeln halten euch vom Rasen ab, Berge zum Mountainbiken hat Leipzig nicht, in der Fußgängerzone warten die Freunde in Grün und, glaubt es mir, jedes Fahrrad, das nach mehr als 10 km/h aussieht, wird hier ohnehin geklaut. Lasst das Ding im Keller und holt euch ein gebrauchtes. sattelfest-leipzig.de … noch weiter lesen »

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Am Wochenende nach Hause fahren

Am Wochenende nach Hause fahren

Leute, bitte. Eure Eltern hatten euch jetzt ca. 19 bis 30 Jahre. Ihr müsst nicht jedes Wochenende nach Hause fahren. Das ist ein riesiger Fehler. Am Wochenende verpasst man viel in Leipzig, wenn man nicht da ist. Außerdem lasst ihr eure armen Kommilitonen allein. Einsam am Wochenende, da geht dann auch nicht viel, nicht mal in Leipzig. … noch weiter lesen »

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Nach Möckern ziehen

Nach Möckern ziehen

Das gute Möckern mit seinen unglaublich vielen, sanierten Altbauten! Kneipenmeile Georg-Schumann-Straße! Partybunker an jeder Ecke! Studentenparadies! Ironie kapiert? Nun, die Agentur für Arbeit hat ihren Sitz nicht umsonst in Möckern. Ab in die Südvorstadt mit euch, meinetwegen auch Schleußig und Reudnitz! Wenn ihr dann einmal nicht mehr Student seid, könnt ihr wieder nach Möckern kommen. Müsst ihr vielleicht sogar. arbeitsagentur.de … noch weiter lesen »

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