„Dreck fressen“

Martin Endt, 28, ist Sänger der Leipziger Band Zen Zebra. Die Musik beschrieb mal einer als schöne Mischung aus Deftones und At The Drive In. Im Oktober produzieren die Fünf ihr erstes Album. Im Interview verrät der gebürtige Weißenfelser, welche Hindernisse Leipziger Bands beim Durchstarten haben.

Das Gespräch führte Dirk Stascheit

Was macht euren Sound aus?
Wir versuchen, Musik zu machen, die zwar sehr nachdenklich ist, aber dabei nicht soft. Sie vereint Brachialität und Intimität. Wir haben nachdenkliche Passagen, es soll aber auch zwischendurch auf die Fresse geben.

(…)

Welche Strukturen gibt es hier dann doch?
Ein paar wenige kleine Labels. Das ist erstaunlich, denn man merkt es nur bei genauerem Hinsehen. Außerdem sind hier wohl am ehesten die Indie-Strukturen gut aufgebaut. Als Indieband hat man es hier einfacher, mit der Ilse, der Pop Up, dem Prolog-Festival auf dem Fockeberg…

(…)

Musik und Job – wie geht das?
Mit einer halben Stelle, die zum Leben reicht. Die anderen Bandmitglieder studieren und jobben nebenbei. Ändern würde sich das nur, wenn es tatsächlich knallt und wir kommerziell erfolgreich werden …

Dies ist eine Leseprobe. Der gesamte Text findet sich in Weiter.19 (bestellen, selbst kaufen, ePaper)


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