Mit Köpfchen durch die Decke

Und ab die Post! Mit spannenden Ideen starten in Leipzig immer wieder Jungunternehmer durch. Was manchem skurril erscheinen mag, hilft der Medizin von morgen oder ist ein Standbein bei der Markenbildung. Wir zeigen drei Beispiele.

Von Heike Trautloff, Johannes Kiehl und Claudia Laßlop

Phacon: Grips aus Gips

Die Entscheidung für die Gründung einer Firma, die Kopf-Modelle herstellt, fiel über den Wolken. Hendrik Möckel und Ronny Grunert waren auf dem Rückflug von Toronto. Dort hatten sie, im April 2007, ihre Idee auf der weltgrößten HNO-Konferenz vorgestellt. „Wir hatten auf der Konferenz viel positives Feedback bekommen“, erinnert sich Grunert.

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Tuula Misfeld: Papierkram für Lavendelöl

Ein Stück Australien nach Leipzig bringen – so ließen sich Lebenseinstellung und Geschäftsidee von Tuula Misfeld beschreiben. Sie bringt nun die entspannte Lebensweise aus Down Under in Form von Pflegeprodukten auf den deutschen Markt.

Alles begann mit einem Jahr in Sydney, 2008, mit der ganzen Familie. Auch eine Idee hatte Tuula Misfeld da schon im Gepäck. „Ich habe nach etwas gesucht, das es in Deutschland so noch nicht gibt“, erzählt sie. (…)

Auch der Name ihres Unternehmens ist australisch: „Eora ist der Name eines der rund 700 Sprachstämme der Aboriginies. Dieser Stamm ist dort beheimatet, wo auch wir gewohnt haben. Zumal ist der Name prägnant und einfach auszusprechen.“

André Klar: Marke fürs Ohr

„Leipzig klingt nach Parks und Seen, (…)

Der Beruf des Sounddesigners kommt aus Hollywood. Beim Film gab es (…)

Gegenüber, am Fenster, Klars Arbeitsplatz. Eine aufgebockte Platte, darauf zwei Bildschirme, eine Klaviatur, Tastatur und Maus. (…)

Kunden findet Klar oft eher per Zufall. Die Mitgliedschaft bei einem Online-Business-Netzwerk hilft dabei, andere Kreative kennen zu lernen und Arbeitsproben auszutauschen.

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Dies ist eine Leseprobe.
Der gesamte Text findet sich in Weiter.17 (bestellen, selbst kaufenePaper)


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