Was für eine Frau! Friederike Rubart lebte zwei Leben: Zuerst das der braven Gattin in Hannover. Dann zog sie nach Leipzig und wurde zum Künstlervamp. Heute weiß sie, wie Männer ticken und warum 50-Jährige einfach die besseren Genießer sind. Und bringt sogar unsere Fotografin zum Erröten.
Sie sind von Hannover nach Leipzig gekommen. Warum?
Ich sollte eigentlich Oma in Hannover spielen. Aber mit einem Enkelkind dort hätte ich ja nicht viel zu tun. Jedenfalls bin ich irgendwann mit meiner Tochter nach Leipzig zu einem Dreh gefahren – und da habe ich einen Historiker kennengelernt, der mir drei Tage lang Leipzig gezeigt hat. Ich bin in und um Dresden groß geworden. Als ich durch Leipzig ging, habe ich die Bürgersteige gesehen, die genauso waren, wie ich sie als Kind erlebt hatte. Da bin ich innerhalb von vier Wochen hierhin, habe mein Haus in Hannover aufgegeben. Und es nicht eine Sekunde bereut.
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Sie erwähnten, der Mann entdecke mit 50, dass etwas in ihm vor sich geht. Was ist das?
Als junger Mann zählt in erster Linie die Arbeit und eventuell die Gründung einer Familie. Damit ist er ausgelastet. Voll. Er hat gar keine Zeit, sich über sich selbst Gedanken zu machen. Krankheit ist dann eigentlich oft der Knackpunkt. Mann kommt zur Besinnung. Kurz vor 50 erkrankt er zum ersten Mal richtig. Dann hat er Herzrhythmusstörungen oder ein Magengeschwür, Krebs oder er wird depressiv.
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Welchen Tipp haben Sie denn für junge Frauen?
Haben Sie platonische Beziehungen. Gehen Sie mit den Männern nicht ins Bett. Ich habe einen tollen Satz gelesen: Die größte Liebe ist die unerfüllte. Naja, ab und zu muss man sich auch das mal erfüllen, das ist ja nun klar. Aber Sie können ja nicht mit jedem. (…)
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