Das „Stelzenhaus“ am Karl-Heine-Kanal wurde 2001 saniert. Zu den Mietern der ersten Stunde gehört das gleichnamige Restaurant. Thomas Langer und Uwe Wolf haben es mit zwei Kompagnons einst als edle Ergänzung zu ihrem Restaurant „Kitchen“ in der Südvorstadt gegründet. Das „Kitchen“ haben sie inzwischen aufgegeben, das „Stelzenhaus“ gilt unter Genießern als Geheimtipp. Weiter lesen…
An jedem 16. Tag
Der Tod ist allgegenwärtig, aber wir blenden ihn aus. Weil wir Angst haben, weil wir nicht wissen, was danach kommt. Doch es gibt Häuser, in denen der Tod transparent wird: in der Villa Auguste, dem dritten Hospiz Sachsens – und im Kinderhospiz Bärenherz in Markkleeberg. Zwei Geschichten über den Umgang mit einem Tabuthema, das keines ist. Weiter lesen…
„Durch Zeitzonen und Schichten wandern“
Ein Trupp um den Medienmacher Cesare Stercken, 31, will ab September „3Viertel“ herausgeben. Kostenlos. Monatlich. Der Name ist Programm: Das Blatt soll in den drei Vierteln Plagwitz, Schleußig und Lindenau erscheinen. Ob das gutgeht? Eine Diskussion mit Herausgeber Cesare Stercken und dem Schreiber Volly Tanner über journalistische Arbeit. Weiter lesen…
Die Säulen der Gemeinschaft
In dieser Woche begann Ramadan, der islamische Fastenmonat. Ein Anlass, um zwei muslimische Paare vorzustellen, die mit Nahrung und Sprache wichtige Infrastruktur liefern, nicht nur für die muslimische Community: die Miladis und die Sabers. Weiter lesen…
„Gehen Sie nicht mit jedem ins Bett!“
Was für eine Frau! Friederike Rubart lebte zwei Leben: Zuerst das der braven Gattin in Hannover. Dann zog sie nach Leipzig und wurde zum Künstlervamp. Heute weiß sie, wie Männer ticken und warum 50-Jährige einfach die besseren Genießer sind. Und bringt sogar unsere Fotografin zum Erröten. Weiter lesen…
Baut ein Netz!
Es gibt Städte, die sind weiter. Stadtverwaltungen, die verstanden haben, dass frei zugängliches Internet ein Standortfaktor ist. Sogar Berlins Bürgermeister denkt laut über ein offenes WLAN nach. In Leipzig hat die Stadt kein Geld, stadteigene Firmen wollen nicht einspringen. Zum Glück gibt es Graswurzel-Alternativen. Weiter lesen…
Erleuchter zu Untermiete
Die Scientology-Kirche will die Finger offenbar nicht von Leipzig lassen. Aufklärende Vereine machen es der Organisation zwar schwer, neue Mitglieder zu werben. Trotzdem gelang es einem Scientology-nahen Verein, eine Ausstellung am Brühl zu organisieren. Trotz vorangegangener Warnung verhielten sich einige Akteure erschreckend naiv.
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„Dreck fressen“
Martin Endt, 28, ist Sänger der Leipziger Band Zen Zebra. Die Musik beschrieb mal einer als schöne Mischung aus Deftones und At The Drive In. Im Oktober produzieren die Fünf ihr erstes Album. Im Interview verrät der gebürtige Weißenfelser, welche Hindernisse Leipziger Bands beim Durchstarten haben. Weiter lesen…
„Ich halte nicht viel von Frauenquoten“
Jana Eggers ist Geschäftsführerin der Leipziger Durchstarter „Spreadshirt“. Im Interview stellt die US-Amerikanerin klar: Frauen denken anders – und sind deswegen in Führungsebenen gefragt. Weiter lesen…
Die Zukunft ist weiblich
Fleißiger, kommunikativer, flexibler: Erst veränderten Frauen ihr Rollenbild. Nun mischt eine Welle gut ausgebildeter, junger Frauen die Firmenlandschaft auf. Besonders in Leipzig: Denn DDR und Wende haben tiefe Narben auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Weiter lesen…
„Der schon wieder”
Ein Schwarzwälder in Dunkeldeutschland – so würden ihn wahrscheinlich einige
seiner alten Weggefährten aus Westdeutschland sehen. Niels Gormsen ist aber so wenig Schwarzwälder wie der Osten Dunkeldeutschland. Der 82-Jährige war
Leipziger Stadtbaurat. Und kämpft heute noch für bessere Stadtentwicklung. Weiter lesen…
Rückwärts
Wie junge Theatermacher, ein paar unserer Leser und die Weiter-Redaktion den Freitagnachmittag verbringen … Weiter lesen…
Mit Köpfchen durch die Decke
Und ab die Post! Mit spannenden Ideen starten in Leipzig immer wieder Jungunternehmer durch. Was manchem skurril erscheinen mag, hilft der Medizin von morgen oder ist ein Standbein bei der Markenbildung. Wir zeigen drei Beispiele.
Von Heike Trautloff, Johannes Kiehl und Claudia Laßlop
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