Eine neue Ausstellung gibt es ab Montag im Leipziger Schulmuseum: Bis zum 14. April ist die Wanderausstellung „Adolf-Hitler-Schule Gau Sachsen 1941-45“ hier zu sehen. Gezeigt wird, wie künftige Eliten ausgebildet werden sollten und tatsächlich ausgebildet wurden, wie der Alltag von Schülern und Erziehern aussah und welchen Einfluss der Zweite Weltkrieg darauf hatte. In der Ankündigung heißt es: “Die Erziehung der Jugend im nationalsozialistischen Sinne gehörte zu den wichtigen Staatszielen des ‘Dritten Reiches’. Weniger bekannt ist, dass schon zwölfjährige Pimpfe für ‘höhere Aufgaben’ ausgesucht wurden und zum Beispiel dafür bestimmt waren, eine der ‘Adolf-Hitler-Schulen’ zu besuchen.” Im Herbst 1941 wurde die Adolf-Hitler-Schule Sachsen auf dem Sonnenstein in Pirna gegründet und erst am Kriegsende geschlossen. Die Wanderausstellung ergänzt die Daueruasstellung “Schule unterm Hakenkreuz”.
Freitag, der 13. Januar
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