Freitag, 23. September

Der leidende junge Werther wurde durch sie weltbekannt, bei Lessings Sara Sampson ging nichts ohne und zwischen Heinich und Thomas Mann flatterten sie ebenfalls munter hin und her. Kein Wunder also, wenn sich eine neue Entwicklung zur am Montag anstehenden Indendantenwahl beim Mittdeldeutschen Rundfunk (MDR) durch einen Brief ankündigt. Absenderin im aktuellen Drama: Die Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes Sachsen, Sabine Bachert-Mertz von Quirnheim. Adressaten: Die Rundfunkräte. Anliegen des Schreibens: Hände weg von Bernd Hilder, denn bei ihm sei die “Grundidee des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sowie der Meinungs- und Pressefreiheit” nicht gegeben. Nicht nur am Kandidaten werden da erneut Zweifel geäußert, sondern auch am gesamten Prozedere: “Staatsferne ist eines der wichtigsten Kriterien für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland. Diese Staatsferne scheint uns bei dem Verfahren zur Kandidatennominierung sowie beim Wahlverfahren im Rundfunkrat offensichtlich nicht gegeben.” Montag ist Tag der Wahrheit, also der Wahl. Lektürevorschläge für die Wartezeit hat der flurfunk gesammelt.

Geboren 1981. Diplomjournalistik und Germanistik in Leipzig studiert. Heute frei schreibend und auch sonst gern am Texten.

Veröffentlicht unter: Update

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