Mittwoch, 20. Juli

Natürlich könnten wir einfach einen ganz normalen, deutschen Sommer haben. Einen, in dem es mal regnet, mal die Sonne uns auf 36 Grad aufheizt, mal ein frisches Lüftchen geht und mal der Abend lau genug ist, bis Mitternacht im Park zu sitzen. Dann würden wir uns aber garantiert drüber beschweren, dass es mal regnet, mal 36 Grad heiß wird, mal ein frisches Lüftchen geht und der Abend ja viel zu selten lau genug ist, bis Mitternacht im Park zu sitzen. Also, so vertraute uns Experte Petrus* an, habe man sich dieses Jahr etwas Besonderes überlegt: Die Beschwerden würden proportional zu ihrer Menge in Litern Wasser widergespiegelt. Das sei auch der Grund, dass für den Rest der Woche bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter für Leipzig vorhergesagt sind. Dennoch habe das ja etwas Gutes, sagte Petrus weiter. Die Deutschen könnten so die Wassersäule ihrer 300 Euro teuren Jack-Wolfskin-Jacken testen. Und wenn sie darunter nass würden, sei das zumindest ein Grund für weitere Beschwerden.

*Name von der Redaktion geändert, möchte anonym bleiben

Dorothea Hecht lacht, wohnt, arbeitet, isst und ist gerne in Leipzig. Manchmal verlässt sie Leipzig, kommt aber immer wieder gerne zurück. Sie hat Journalistik an der Uni Leipzig studiert und dürfte sich somit ein "Dipl-Journ." vor den Namen setzen. Mag und macht sie aber nicht.

Veröffentlicht unter: Update

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