Mi, 23. März

An die Absperrbänder und Baustellenschilder zwischen Moritzbastei und Universitätsgebäude hatte man sich ja irgendwann gewöhnt. Für manche Gewandhausbesucher gehörte das baustellenartige Rot-Weiß vor dem Konzert schon genauso zum Abend wie das Gläschen Sekt in der Pause. Umso schlimmer traf es diese Kulturfreunde, als es Mitte März unmöglich wurde, über besagtes Stück der gepflasterten Fußgängerzone zu flanieren. Vollsperrung zwecks Sanierung der Moritzbastei und Anheben des Pflasters. Bleibt also nur, sich einen Bagger zu kapern, sich in die Schaufel und 30 Meter später wieder ausladen zu lassen, Boden unter den Füßen finden, Fein- und Grobstaub vom Konzertgewand bürsten, fertsch. Ach so, wem diese Lösung zu einfach ist, der kann natürlich auch hintenrum gehen. Durch den kleinen Park, das mit den Bäumen und dem Grün… na, ihr wisst schon.

Dorothea Hecht lacht, wohnt, arbeitet, isst und ist gerne in Leipzig. Manchmal verlässt sie Leipzig, kommt aber immer wieder gerne zurück. Sie hat Journalistik an der Uni Leipzig studiert und dürfte sich somit ein "Dipl-Journ." vor den Namen setzen. Mag und macht sie aber nicht.

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