So, 20. März

Sonntag. Nachdem man lange geschlafen hat und lange gefrühstückt hat. Was soll man bloß mit diesem Tag anfangen? Die Sonne scheint so schön. Man könnte eine Fahrradtour machen.
Blöd, dass 500.000 Leipziger und weitere 20.000 Messebesucher auch auf diese Idee gekommen sind. Buchmesse? Sonntag? Wenn man auf ermüdenden Ellenbogeneinsatz steht… Wieder ins Bett gehen? Bei dem Wetter? Frühjahrsputz? Bah… Wir haben da was für euch: “All my Friends are Superheros” von Andrew Kaufmann. Es geht um einen normalen Menschen, der nur Superhelden zum Freund hat. Er wäre gerne ein Superheld. Die Superhelden aber, die bewundern ihn, sie können sich gar nicht vorstellen, wie man ohne Superkraft den Alltag meistern kann. The Perfectionist ist seine Frau. Seit der Hochzeit ist er, durch einen Zwischenfall mit The Hypno, für sie unsichtbar. Am Ende der 112 Seiten hat man die leise Ahnung, dass Superheld sein eigentlich nicht so erstrebenswert ist.

Ist 1990 geboren, studiert Ethnologie und Zentralasienwissenschaften an der Uni Leipzig und wird entweder erfolgreiche Journalistin oder macht einen Keksladen auf.

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