Dienstag, 22. Februar

Die Polizeidirektion Leipzig wird aktiv. Man könnte sogar sagen “proaktiv”. Nach einer Serie von Raubüberfällen erklärt die Polizei nun auf einem Flyer im Internet, wie sich Betroffene bei solchen Übergriffen richtig verhalten. ”Keine Gegenwehr” steht da, und “Personenbeschreibung genau einprägen”. Am wichtigsten aber: “SOFORT Polizeinotruf 110 wählen” – auch wenn Sie dabei “in die Warteschleife gelangen” könnten (vielleicht weil so viele andere einen Raubüberfall melden wollen). Dann rät die Polizei dazu, nicht zu verzagen, denn auch hier hat sie eine Lösung: “Bleiben Sie dran!”

Ein Überblick der Raubüberfälle:

Am Mittwoch, 16. Februar, werden zwei Einkaufsmärkte ausgeraubt, am Donnerstag, 17. Februar, ein Textilgeschäft. Am Freitag, 18. Februar gibt es innerhalb von nur drei Stunden Überfälle auf ein Matratzengeschäft und eine Konsum-Filiale. Der aktuelle Fall geschah am Montag Abend, 21. Februar: Zwei Unbekannte überfallen einen Frisörsalon in der Südvorstadt. Außerdem gab es mehrere ungeklärte Überfälle auf Bäckerei-Filialen in Connewitz.

Dorothea Hecht lacht, wohnt, arbeitet, isst und ist gerne in Leipzig. Manchmal verlässt sie Leipzig, kommt aber immer wieder gerne zurück. Sie hat Journalistik an der Uni Leipzig studiert und dürfte sich somit ein "Dipl-Journ." vor den Namen setzen. Mag und macht sie aber nicht.

Veröffentlicht unter: Dorothea Hecht, Update

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