Dienstag, 15. Februar

Die ehemaligen Geschäftsführer der Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) haben miese Geschäfte gemacht und jede Menge Schulden angehäuft, die Stadt Leipzig soll nun zahlen. Weder will noch kann die Stadt das aber tun, der einzige Ausweg also: Vor Gericht ziehen und die Verträge für ungültig erklären lassen. Aber vor welches Gericht? Das Landgericht Leipzig will am heutigen Dienstag entscheiden, ob es überhaupt zuständig ist. Das Problem ist nämlich, dass einer der Gläubiger, die schweizerische Großbank UBS, in London ihrerseits gegen die KWL geklagt hat. Es ist gut möglich, dass nun an beiden Gerichten verhandelt wird. Wessen Entscheidung am Ende gültig ist, müsste im Zweifelsfall der Europäische Gerichtshof entscheiden.

Zuviel Wirrwarr? Wir haben die ganze KWL-Geschichte nochmal zusammengefasst.

Dorothea Hecht lacht, wohnt, arbeitet, isst und ist gerne in Leipzig. Manchmal verlässt sie Leipzig, kommt aber immer wieder gerne zurück. Sie hat Journalistik an der Uni Leipzig studiert und dürfte sich somit ein "Dipl-Journ." vor den Namen setzen. Mag und macht sie aber nicht.

Veröffentlicht unter: Dorothea Hecht, Update

Hinterlasse eine Antwort

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Lesen Sie auch:


Es tut sich was: In Sachen Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal stellte Oberbürgermeister Burkhard Jung heute die Ergebnisse der Umfrage unter ...