Montag, 14. Februar

Es tut sich was: In Sachen Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal stellte Oberbürgermeister Burkhard Jung heute die Ergebnisse der Umfrage unter 3000 Leipzigern vor. „Die Ergebnisse der Bürgerumfrage zeigen, dass sich die Leipzigerinnen und Leipziger der Bedeutung des Denkmals sehr bewusst sind”, so Jung. Die Hälfte der Befragten schreiben dem Denkmal eine große Bedeutung für die Stadt zu und sehen es als Denkmal, das hauptsächlich für die Zivilcourage der Bürger zur Überwindung eines totalitären Regimes stehen soll. Bei der älteren Generation rückt mehr der 9. Oktober 1989 in Leipzig in den Mittelpunkt. Bei der Standortfrage soll der Bezug zu den Montagsdemonstrationen auf dem Leipziger Innenstadtring wichtigstes Auswahlkriterium sein.
Wie das Denkmal letzendlich aussehen und wo es genau stehen wird, entscheidet am 17.und 18. Februar eine Expertenwerkstatt, zusammengesetzt aus Historikern, Kunstwissenschaftlern und Städtebauexperten.
Schon heute beginnt eine internationale Jugendwerkstatt, bei der die Teilnehmer mit Zeitzeugen sprechen, um eine konkrete Botschaft für das Denkmal zu finden. Wer mit den Jugendlichen diskutieren will, darf auf einem Blog mitreden: http://jlfe-denkmal.blogspot.com/.

Wurde 1983 in Stuttgart geboren, ist 2004 nach Leipzig ausgewandert, studiert dort seither Journalistik und Musikwissenschaft, machte 2008/2009 einen Abstecher in den hohen Norden für ein Volontariat in Cuxhaven und setzt nun alles daran, bald ihre Diplom-Urkunde übers Bett hängen zu können.

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