Dienstag, 14. Dezember

Sonntagabend gab es mal wieder einen Leipziger Tatort, über dessen Krimi-Qualitäten es wie immer geteilte Meinungen gibt. Auch darüber, wie kurz die Abstände sein sollten, in denen Schauspieler als Nebendarsteller in verschiedenen Rollen auftauchen. Gestern noch korrputer Bauleiter, morgen schon Polizist und übermorgen überforderter Familienvater – was soll’s. Viel verstörender waren allerdings die Szenen, die sich da im Inneren der Straßenbahnen abspielten, abgesehen von der Fahrt nach Paunsdorf über die Jahnallee. Um alle Hoffnungen und Gerüchte aus dem Weg zu Räumen – den Fahrer während der Fahrt in Small Talk zu verwickeln, bleibt ein Wunschtraum. Bloße, irreführende Tatort-Fantasie. So enttäuschend das jetzt auch sein mag, gerade für alle, die gern ganz vorn sitzen.

Geboren 1981. Diplomjournalistik und Germanistik in Leipzig studiert. Heute frei schreibend und auch sonst gern am Texten.

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