Neues vom Highfield

2010 fand das Highfield Festival erstmals am Störmthaler See bei Leipzig statt, nicht mehr wie die Jahre zuvor am namensgebenden Stausee Hohenfelden in Thüringen. Mit einer wilden Mischung aus strömendem Regen, Hitze und schließlich Unwetter wurde die neue Ära im vergangenen Jahr eingeläutet, wobei sich der Veranstalter wacker schlug. Ein Interview mit Annegret Kalus von semmel records zum Stand der Dinge, ehe Foo Fighters, Deftones oder 30 seconds to mars auf der Magedborner Halbinsel zu den Gitarren greifen.

Von Claudia Laßlop

Gibt es nach der Premiere am Störmthaler See im vergangenen Jahr in diesem Jahr grundlegende Neuerungen, was beispielweise die Geländeaufteilung betrifft?

Ja, es gibt einige Neuerungen. Wir haben in diesem Jahr zum Beispiel Campingplätze direkt am Infield, das gab es so noch nie beim Highfield und reduziert für viele Besucher die Laufwege, da sie quasi direkt neben dem Festivalgelände zelten können. Außerdem freuen wir uns sehr in diesem Jahr eine Badestelle direkt am Störmthaler See anbieten zu können. Zudem haben wir auch in Sachen Bühnen aufgestockt. Wir haben in diesem Jahr zwei große Open Air Bühnen auf dem Gelände, zudem gibt es noch die White Stage, eine Zeltbühne auf der wir elektronische Musik spielen und auf dem Campingplatz steht unser Diskozelt.

Wie weit ist der Ausbau der angedachten Infrastruktur vorangeschritten?

Wir haben in den vergangenen Monaten viel in das Gelände investiert und vor allem befestigte Wege geschaffen, von denen zum einen der Besucher profitiert. Zum anderen ist es natürlich für uns während des Aufbaus und für die mit Trucks anreisenden Künstlern eine massive Erleichterung. Eine weitere erfreuliche Entwicklung ist die Erschließung des Geländes mit flächendeckendem WLAN. Das freut die Produktion, aber natürlich auch die circa 200 Pressevertreter, die vor Ort vom Highfield Festival berichten werden.

Kann man sagen, dass das Highfield an seinem neuen Standort angekommen ist?

Nach jedem Umzug muss man sich etwas einleben und diesen Prozess ist auch das Highfield Festival durchlaufen. Aber nach der Premiere und den positiven Resonanzen von allen Seiten kann man sagen, dass das Highfield Festival am Störmthaler See vor Leipzig angekommen ist. Wir freuen uns sehr darauf das Gelände in den nächsten Jahren noch weiter auszubauen und zu einer der schönsten Festival-Locations Deutschlands zu machen.

Können Sie beurteilen, inwiefern die Besucher auch die touristischen Angebote außerhalb des Festivalgeländes genutzt haben?

In Zahlen lässt sich das sicherlich noch nicht festhalten. Wichtig für die Region Leipziger Neuseenland ist sicherlich, den Bekanntheitsgrad zu steigern. Jeder, der beim Highfield Festival war, konnte sich ja selbst von der schönen Landschaft überzeugen. Sicherlich wird sich das mittelfristig auch in den Besuchen der touristischen Angebote der Region niederschlagen.

Bleibt es beim Ziel von 25.000 Besuchern?

Ja, das ist weiter ein Ziel. Auf dem Gelände ist sicherlich auch Platz für den einen oder anderen mehr. Aber wir freuen uns darauf, dass Festival in den nächsten Jahren noch wachsen zu sehen.



Das Highfield Festival 2011 findet von Freitag, 19. August, bis Sonntag, 21. August 2011, statt. Mehr Infos gibt’s auf: www.highfield.de

Fotos: Highfield Festival / FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH

Geboren 1981. Diplomjournalistik und Germanistik in Leipzig studiert. Heute frei schreibend und auch sonst gern am Texten.

Veröffentlicht unter: Claudia Laßlop, Gespräche · Etiketten: ,

Eine Antwort zu "Neues vom Highfield"

  1. [...] Vorbereitung auf lange Fußmärsche zwischen Zelt und Gelände kämpft gegen leise Hoffnung auf die versprochene Nähe zwischen Schlaf- und Konzertplatz. Vorfreude auf Thees Uhlmann. Noch schnell Tickets kaufen für [...]

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