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	<description>Online-Magazin für Leipzig</description>
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		<title>Bis hierher&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 20:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Laßlop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Claudia Laßlop]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Stascheit]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothea Hecht]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Gaube]]></category>
		<category><![CDATA[Jenny Gerber]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>
		<category><![CDATA[Ute König]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; und vorerst nicht weiter. Wir sehen den Realitäten des Arbeitsalltags (Man muss ja froh sein, wenn man heutzutage noch Arbeit findet!) ins Auge und verabschieden uns vorerst in die Unaktualität. Nachrufe, Trauerbekundungen, (Lob), Spott und Häme erreichen uns nach wie vor über die Kommentarfunktion und die Kontaktadresse. Und mit diesem allerletzten Wortwitz verabschieden wir uns bis auf noch Weiteres.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und vorerst nicht weiter. Wir sehen den Realitäten des Arbeitsalltags (Man muss ja froh sein, wenn man heutzutage noch Arbeit findet!) ins Auge und verabschieden uns vorerst in die Unaktualität. Nachrufe, Trauerbekundungen, (Lob), Spott und Häme erreichen uns nach wie vor über die Kommentarfunktion und die Kontaktadresse. Und mit diesem allerletzten Wortwitz verabschieden wir uns bis auf noch Weiteres.</p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=7405&amp;md5=a9da437f2bcff78730b2a082d41690f6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Freitag, der 13. Januar</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Laßlop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Ausstellung gibt es ab Montag im Leipziger Schulmuseum: Bis zum 14. April ist die Wanderausstellung „Adolf-Hitler-Schule Gau Sachsen 1941-45“ hier zu sehen. Gezeigt wird, wie künftige Eliten ausgebildet werden sollten und tatsächlich ausgebildet wurden, wie der Alltag von Schülern und Erziehern aussah und welchen Einfluss der Zweite Weltkrieg darauf hatte. In der Ankündigung heißt es: &#8220;Die Erziehung der Jugend im nationalsozialistischen Sinne gehörte zu den wichtigen Staatszielen des &#8216;Dritten Reiches&#8217;. Weniger bekannt ist, dass schon zwölfjährige Pimpfe für &#8216;höhere Aufgaben&#8217; ausgesucht wurden und zum Beispiel dafür bestimmt waren, eine der &#8216;Adolf-Hitler-Schulen&#8217; zu besuchen.&#8221; Im Herbst 1941 wurde die Adolf-Hitler-Schule Sachsen auf dem Sonnenstein in Pirna gegründet und erst am Kriegsende geschlossen. Die Wanderausstellung ergänzt die Daueruasstellung &#8220;Schule unterm Hakenkreuz&#8221;.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Ausstellung gibt es ab Montag im <a href="http://www.schulmuseum-leipzig.de/index.html" target="_blank">Leipziger Schulmuseum</a>: Bis zum 14. April ist die Wanderausstellung „<a href="http://www.schulmuseum-leipzig.de/html/a_hitler-schule.html" target="_blank">Adolf-Hitler-Schule Gau Sachsen 1941-45</a>“ hier zu sehen. Gezeigt wird, wie künftige Eliten ausgebildet werden sollten und tatsächlich ausgebildet wurden, wie der Alltag von Schülern und Erziehern aussah und welchen Einfluss der Zweite Weltkrieg darauf hatte. In der Ankündigung heißt es: &#8220;Die Erziehung der Jugend im nationalsozialistischen Sinne gehörte zu den wichtigen Staatszielen des &#8216;Dritten Reiches&#8217;. Weniger bekannt ist, dass schon zwölfjährige Pimpfe für &#8216;höhere Aufgaben&#8217; ausgesucht wurden und zum Beispiel dafür bestimmt waren, eine der &#8216;Adolf-Hitler-Schulen&#8217; zu besuchen.&#8221; Im Herbst 1941 wurde die Adolf-Hitler-Schule Sachsen auf dem Sonnenstein in Pirna gegründet und erst am Kriegsende geschlossen. Die Wanderausstellung ergänzt die Daueruasstellung &#8220;Schule unterm Hakenkreuz&#8221;.</p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=7400&amp;md5=e9d8af32e512cdfac10d763d5e45e68e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Spanische Weihnacht</title>
		<link>http://nochweiter.de/weg/2012/01/09/07382_spanische-weihnacht/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Gaube</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redakteur]]></category>
		<category><![CDATA[Weg]]></category>
		<category><![CDATA[wegfeatured]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit langen Schlangen von Betlehem bis zu den Schlümpfen und einem König am 6. Januar.
Nun ist es auch in Spanien vorbei. Die Weihnachtszeit.  So wie anscheinend alles etwas später ist, der Bäcker zum Beispiel nicht vor acht öffnet und das Abendessen nicht vor zehn anfängt, so beginnt und endet auch die spanische Weihnacht später. Aus Leipzig war ich es gewohnt, dass es die ersten Schokoladenweihnachtsmänner und Spekulatius schon im September zu kaufen gibt, und spätestens mit dem 1. Advent alles schön weihnachtlich geschmückt ist.
Und in Granada, Südspanien, wo ich gerade mein Auslandsstudium verbringe? Nichts dergleichen. Selbst Anfang Dezember ließ sich nur erahnen, dass Weihnachten bald vor der Tür steht. Einige wenige Dekorationselemente in der Stadt, budenartige Gerüste auf manchen Plätzen. Das wars. Keine Schokoladenweihnachtsmänner, keine Weihnachtsbäume, keine Weihnachtskekse.
von Claudia Hammermüller
&#8230; und dann schmücken auch die Spanier endlich.
Erst um den zweiten Advent herum wurden die Straßen geschmückt, die ersten Süßigkeiten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit langen Schlangen von Betlehem bis zu den Schlümpfen und einem König am 6. Januar.</strong></p>
<p>Nun ist es auch in Spanien vorbei. Die Weihnachtszeit.  So wie anscheinend alles etwas später ist, der Bäcker zum Beispiel nicht vor acht öffnet und das Abendessen nicht vor zehn anfängt, so beginnt und endet auch die spanische Weihnacht später.<span id="more-7382"></span> Aus Leipzig war ich es gewohnt, dass es die ersten Schokoladenweihnachtsmänner und Spekulatius schon im September zu kaufen gibt, und spätestens mit dem 1. Advent alles schön weihnachtlich geschmückt ist.<br />
Und in Granada, Südspanien, wo ich gerade mein Auslandsstudium verbringe? Nichts dergleichen. Selbst Anfang Dezember ließ sich nur erahnen, dass Weihnachten bald vor der Tür steht. Einige wenige Dekorationselemente in der Stadt, budenartige Gerüste auf manchen Plätzen. Das wars. Keine Schokoladenweihnachtsmänner, keine Weihnachtsbäume, keine Weihnachtskekse.<br />
<em>von Claudia Hammermüller</em></p>
<p><strong>&#8230; und dann schmücken auch die Spanier endlich.</strong></p>
<p><a href="http://nochweiter.de/weg/2012/01/09/07382_spanische-weihnacht/attachment/exif_jpeg_picture-2/" rel="attachment wp-att-7384"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/uploads/2012/01/spanischeweihnachte_weihnachtsbaum-300x225.jpg" alt="" title="Ein Weihnachtsbaum in Granada" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-7384" /></a>Erst um den zweiten Advent herum wurden die Straßen geschmückt, die ersten Süßigkeiten tauchten in den Läden auf und der Weihnachtsmarkt begann sich zu beleben. Dabei ist der eigentlich gar keine Tradition, ebenso wenig wie  Adventskalender, Schokoladenweihnachtsmänner, Spekulatius, Lebkuchen, Plätzchen oder richtige Tannenbäume. </p>
<p>Ein wenig von alldem findet sich, vom „Festland“ auf die Halbinsel rüber geschwappt. Aber eigentlich begehen die Spanier ihre Weihnachtszeit mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turrón">Turrónes </a>, einer Art weißem Nougat, und anderen kleinen keksartigen Süßigkeiten, die es in den Supermärkten einzeln verpackt und zum Kilopreis zu kaufen gibt. Auf einem Teller drapiert werden sie nach jeder Mahlzeit während der Weihnachtszeit verspeist. </p>
<p><strong>Bethlehem</strong></p>
<p>Ihr Heim schmücken Spanier nicht mit Schwibbögen oder Pyramiden, dafür aber mit einem „Bélen“, einer Art Krippenspiel. „Bélen“ steht Betlehem und zeigt neben der Krippe mit dem Christkind, Maria und Josef Szenen aus der Weihnachtsgeschichte: die Ankunft der Heiligen Drei Könige, Schafhirten und einfache Leute bei der Arbeit. Ein „Bélen“ scheint eine enorm wichtige Angelegenheit: nicht nur, dass anscheinend in den meisten Wohn- oder Nebenzimmern eines aufgebaut wird, auch in Gesundheitszentren oder einem Zelt auf öffentlichen Plätzen finden sich die Darstellungen der Weihnachtsgeschichte, die enorme Ausmaße annehmen können.<br />
Ein besonderes Bélen befand sich als Attraktion im städtischen Kulturzentrum Madrids, dem „Centro Centro“: für die über 200 Figuren zählende  Darstellung Christi Geburts stellten sich Besucher in einer langen Schlange teilweise über eine Stunde an. </p>
<p><a href="http://nochweiter.de/weg/2012/01/09/07382_spanische-weihnacht/attachment/exif_jpeg_picture-4/" rel="attachment wp-att-7386"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/uploads/2012/01/spanischeweihnacht_strassenbelen-300x192.jpg" alt="" title="Straßenbélen in Granada" width="300" height="192" class="aligncenter size-medium wp-image-7386" /></a></p>
<p><strong>Weihnachtslotterie</strong></p>
<p>Lange Schlangen bildeten sich auch vor den Verkaufsständen der traditionellen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtslotterie, http://www.focus.de/panorama/boulevard/leute-weihnachtslotterie-schuettet-milliarden-aus_aid_584028.html">Weihnachtslotterie</a>: der Loteria de Navidad. Die dreistündige Ziehung am 22. Dezember, die live im Fernsehen übertragen wird und bei der Kinder die Gewinnnummern singen,  läutet die spanischen Weihnachtsfeiertage ein. So gut wie jeder Spanier besitzt ein Los oder zumindest ein Zehntel-Los, welches immerhin noch 20 Euro kostet. Viele Familien spielen zudem mit „ihren“ Glücksnummern. Deswegen müssen sie ihr Los an einem bestimmten Verkaufsstand, einer sogenannten Doña Manolita, kaufen. Vor jenen mit den beliebtesten Glücksnummern bilden sich ewige Schlangen, die die Spanier, manche sogar mit Proviant, anscheinend gern in Kauf nehmen. </p>
<p><strong>Der Heilige Abend in Spanien</strong></p>
<p>Am Heiligen Abend, der „Noche buena“, isst die Familie gemeinsam, Weihnachten selbst ist erst am 25. Dezember. Geschenke gibt es aber trotzdem noch nicht – die bringen erst die Heiligen Drei Könige in der Nacht zum 6. Januar. In vielen Familien wird wie mir erzählt wurde aber gewichtelt, sodass jeder schon vorab eine Kleinigkeit bekommt.  Der 6. Januar, der Día de los Reyes Magicos, zu deutsch der Tag der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dreik%C3%B6nigstag">Heiligen Drei Könige</a>,  kündigt sich am Abend des 5. Januar durch einen riesigen Festumzug an, an dem das ganze Dorf – oder die ganze Stadt – entweder beteiligt ist oder zusieht. Der sogenannte<br />
<strong>Karneval?</strong></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cavalcade_of_Magi">Cabalgata</a>  symbolisiert den Einzug der Heiligen Drei Könige. Artisten, Tänzer und als Könige verkleidete Kinder ziehen auf Festwagen durch die Stadt und verteilen Süßigkeiten.<a href="http://nochweiter.de/weg/2012/01/09/07382_spanische-weihnacht/attachment/exif_jpeg_picture-3/" rel="attachment wp-att-7385"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/uploads/2012/01/fliegende-Hühner_artikel2-300x225.jpg" alt="" title="Exif_JPEG_PICTURE" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-7385" /></a><br />
Das ganze Tohuwabohu erinnert ein wenig an Karneval, aus Lautsprechern ertönt Musik, in Granada u.a. jene aus dem Disneyfilm Arielle, und die Festwagen gleichen bunten Ungetümen: als Pfau oder Kamel getarnt, mit Säulen bestückt als Palastsaal, von Rentieren gezogen oder von fliegenden Hühnern (ja, fliegende Hühner!) oder ganz modern mit den Tieren aus dem Animationsfilm „Ice Age“ oder aber King Kong. Darauf und dazwischen überall kleine Könige und Königinnen, Kamele, Bauchtänzerinnen, Gladiatoren, ein Feuerspucker, Kleopatra und sogar Blasinstrumente spielende Schlümpfe waren vertreten.  Begleitet wurde das Spektakel von Kamerateams und zwischendurch immer wieder von einem kleinen Feuerwerk. </p>
<p><strong>Spanisches Silvester</strong></p>
<p>Kleine Feuerwerke gab es auch zu Silvester, großes Geknalle wie in Leipzig aber nicht. Die „Noche Vieja“, die alte Nacht des sich neigenden Jahres, wird eher ruhig begangen, mit einem Festessen in der Familie und den „Doce uvas de la suerte“. Diese zwölf Glücksweintrauben werden auf die letzten zwölf Sekunden des Jahres gegessen – entweder gemeinsam mit hunderten Menschen auf einem zentralen Platz in der Stadt, in Madrid beispielsweise auf der Puerta del Sol, oder Zuhause gemeinsam mit der Familie und Freunden zur Liveübertragung von der Puerta del Sol und einem „Traubencountdown“ bis Mitternacht. Für ungeübte Weintraubenverschlinger sind diese zwölf uvas de la suerte eine wahre Herausforderung, selbst wenn sie zuvor geschält und entkernt werden. Ab Mitternacht wird das Neue Jahr dann mit Gesang und Tanz begrüßt, ab jetzt gehen viele Spanier auch auf die Straße, in Kneipen oder Diskotheken. „La noche es joven“, die Nacht ist jung, genau wie das Jahr.</p>
<p><strong>Der Dreikönigskuchen </strong></p>
<p>Beendet wird die Weihnachtszeit am 6. Januar, an dem es neben der Bescherung auch den „Roscón de Reyes“, den Dreikönigskuchen (http://de.wikipedia.org/wiki/Dreik%C3%B6nigskuchen), gibt. Dieser aus einem Hefeteig gebackene, mit gefärbten Trockenfrüchten verzierte und mit Sahne, Trüffel- oder Schokoladencreme gefüllte Kranzkuchen birgt zwei kleine Porzellanfiguren in sich: eine Bohne und einen König. Wer die Bohne in seinem Stückchen findet, muss den Kuchen fürs nächste Jahr bezahlen, wer den König entdeckt, darf sich eine, jedem Roscón beigelegte, Krone aufsetzen und König sein. Wenn das kein Glück (oder Pech) fürs Neue Jahr bringt!</p>
<p><em>Fotos: Claudia Hammermüller</em></p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=7382&amp;md5=6b10e854ef2d9b0b6c228aad7ddda753" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zu: Wahlkandidaten</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kröger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemein(t)]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Kröger]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind zwar noch fast elf Monate bis zur Präsidentschaftswahl in den USA. Aber der Wahlkampf hat längst begonnen. Die Republikaner müssen nämlich in Vorwahlen bestimmen, wer gegen Präsident Obama antritt. Damit Sie wissen, um wen es geht, wenn in den Medien darüber berichtet wird, stellt unser Kolumnist Jan Kröger die aussichtsreichsten Kandidaten der Republikaner vor.
Rick Perry: Der 61-jährige Gouverneur von Texas ist ein klarer Befürworter der Todesstrafe und ein radikaler Abtreibungsgegner. Der steinreiche Berufspolitiker setzt sich für eine Senkung der Steuern auf Kapitalerträge ein. Den Klimawandel hält er für eine Erfindung. Außenpolitisch weiß er, dass Amerika großartig und einzigartig ist. Wenn er an die Macht kommt, will er vor allem die von Obama eingeführte Krankenversicherung für alle wieder rückgängig machen.
Newt Gingrich: Der 68-jährige ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses befürwortet die Todesstrafe und ist ein radikaler Abtreibungsgegner. Der steinreiche Publizist und Unternehmensberater setzt sich für die Abschaffung der Steuern auf Kapitalerträge ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind zwar noch fast elf Monate bis zur Präsidentschaftswahl in den USA. Aber der Wahlkampf hat längst begonnen. Die Republikaner müssen nämlich in Vorwahlen bestimmen, wer gegen Präsident Obama antritt. Damit Sie wissen, um wen es geht, wenn in den Medien darüber berichtet wird, stellt unser Kolumnist <em>Jan Kröger</em> die aussichtsreichsten Kandidaten der Republikaner vor.<span id="more-7377"></span></p>
<p>Rick Perry: Der 61-jährige Gouverneur von Texas ist ein klarer Befürworter der Todesstrafe und ein radikaler Abtreibungsgegner. Der steinreiche Berufspolitiker setzt sich für eine Senkung der Steuern auf Kapitalerträge ein. Den Klimawandel hält er für eine Erfindung. Außenpolitisch weiß er, dass Amerika großartig und einzigartig ist. Wenn er an die Macht kommt, will er vor allem die von Obama eingeführte Krankenversicherung für alle wieder rückgängig machen.</p>
<p>Newt Gingrich: Der 68-jährige ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses befürwortet die Todesstrafe und ist ein radikaler Abtreibungsgegner. Der steinreiche Publizist und Unternehmensberater setzt sich für die Abschaffung der Steuern auf Kapitalerträge ein. Den Klimawandel nannte er mal ein ernstes Problem, was er heute als Dümmstes, was er je getan hätte, bezeichnet. Außenpolitisch weiß er, dass Amerika großartig und einzigartig ist. Wenn er an die Macht kommt, will er vor allem die von Obama eingeführte Krankenversicherung für alle wieder rückgängig machen.</p>
<p>Mitt Romney: Der 64-jährige Ex-Gouverneur von Massachusetts befürwortet die Todesstrafe und findet Abtreibungen umso schlimmer, je näher ein Wahltermin rückt. Der steinreiche Unternehmer ist der Sohn eines steinreichen Berufspolitikers und setzt sich für eine weitgehende Abschaffung der Steuern auf Kapitalerträge ein. Bis vor wenigen Monaten war er der Meinung, dass der Klimawandel vom Menschen mitverursacht wird. Mittlerweile ist er sich da nicht mehr so sicher. Außenpolitisch weiß er, dass Amerika großartig und einzigartig ist. Die von Obama eingeführte Krankenversicherung für alle ähnelt stark einer Reform, die Romney als Gouverneur von Massachusetts durchgeführt hat. Aber keine Sorge, wenn er an die Macht kommt, will er die Krankenversicherung für alle wieder rückgängig machen.</p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=7377&amp;md5=7a73b99149f2021274f5f8f621c587cd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sa, 10. Dezember</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 12:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Gaube</dc:creator>
				<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Menschen, 
die Vogelschwärme sind abgezogen. Der Wind braust kalt um unsere Ohren und wenn es noch nicht die weihnachtliche Vorfreude, so ist es zumindest der Glühwein, der unsere Herzen erwärmt.
Nochweiter.de ist schon ganz weihnachtlich zu Mute. Bis Januar ziehen wir uns zurück um dem Weihnachtsmann fleißig unter die Arme zu greifen und die Rentiere zu striegeln. Im neuen Jahr sind wir zurück, mit vielen guten Vorsätzen und ganz viel Tatkraft.
Wir wünschen euch allen ein unangestrengtes Fest, einen geschmückten Weihnachtsbaum und viel Freude. Oder, wenn euch das alles egal ist &#8211; zumindest ein paar schöne letzte Tage im alten Jahr.
Wir wünschen euch Kekse:
die nochWeiter Redaktion.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Menschen, </p>
<p>die Vogelschwärme sind abgezogen. Der Wind braust kalt um unsere Ohren und wenn es noch nicht die weihnachtliche Vorfreude, so ist es zumindest der Glühwein, der unsere Herzen erwärmt.<br />
Nochweiter.de ist schon ganz weihnachtlich zu Mute. Bis Januar ziehen wir uns zurück um dem Weihnachtsmann fleißig unter die Arme zu greifen und die Rentiere zu striegeln. Im neuen Jahr sind wir zurück, mit vielen guten Vorsätzen und ganz viel Tatkraft.<br />
Wir wünschen euch allen ein unangestrengtes Fest, einen geschmückten Weihnachtsbaum und viel Freude. Oder, wenn euch das alles egal ist &#8211; zumindest ein paar schöne letzte Tage im alten Jahr.</p>
<p>Wir wünschen euch Kekse:<br />
die nochWeiter Redaktion.</p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=7366&amp;md5=5daf149f15f985fed0b1694dbe052dd7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zu: Pädagogisch Wertvollem</title>
		<link>http://nochweiter.de/gemein-t/2011/12/10/07362_zu-paedagogisch-wertvollem/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 12:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kröger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemein(t)]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Kröger]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Das muss man als Zwölfjähriger erstmal bringen: Stephan Albrecht, Gymnasiast aus Landsberg am Lech, hat auf seinem Grundrecht der Meinungsfreiheit bestanden und vor Gericht gegen den Freistaat Bayern und seine Direktorin gewonnen.
Er darf jetzt an seinem Gymnasium eine Schülerzeitung herausgeben. Die hatte die Direktorin nämlich verboten. Sie hatte das nach Rücksprache mit dem Kultusministerium damit begründet, dass es schon eine Schülerzeitung am Gymnasium gebe. Unser Kolumnist Jan Kröger hat versucht, sich in die stets pädagogisch wertvollen Gedanken des Kultusministeriums hineinzufühlen:
Lieber Stephan Albrecht,
als Beamter im Kultusministerium des Freistaats Bayern freut es mich immer ganz besonders, wenn Schüler schon im jungen Alter Initiative ergreifen und sich an ihrer Schule engagieren. So wie du und deine Freunde mit eurer Schülerzeitung &#8220;Bazillus&#8221;.
Da war es für Dich sicher nicht leicht, als Deine Direktorin, die Frau Triller, Dir mitgeteilt hat, dass das leider nicht geht, weil an Eurem Gymnasium bereits eine Schülerzeitung erscheint. Nun erfahre ich, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das muss man als Zwölfjähriger erstmal bringen: Stephan Albrecht, Gymnasiast aus Landsberg am Lech, hat auf seinem Grundrecht der Meinungsfreiheit bestanden und vor Gericht gegen den Freistaat Bayern und seine Direktorin gewonnen.<span id="more-7362"></span></p>
<p>Er darf jetzt an seinem Gymnasium eine Schülerzeitung herausgeben. Die hatte die Direktorin nämlich verboten. Sie hatte das nach Rücksprache mit dem Kultusministerium damit begründet, dass es schon eine Schülerzeitung am Gymnasium gebe. Unser Kolumnist <em>Jan Kröger</em> hat versucht, sich in die stets pädagogisch wertvollen Gedanken des Kultusministeriums hineinzufühlen:</p>
<p>Lieber Stephan Albrecht,</p>
<p>als Beamter im Kultusministerium des Freistaats Bayern freut es mich immer ganz besonders, wenn Schüler schon im jungen Alter Initiative ergreifen und sich an ihrer Schule engagieren. So wie du und deine Freunde mit eurer Schülerzeitung &#8220;Bazillus&#8221;.</p>
<p>Da war es für Dich sicher nicht leicht, als Deine Direktorin, die Frau Triller, Dir mitgeteilt hat, dass das leider nicht geht, weil an Eurem Gymnasium bereits eine Schülerzeitung erscheint. Nun erfahre ich, dass Du den Freistaat Bayern verklagen willst. Du bestehst auf Deinem Grundrecht auf Meinungsfreiheit. Lieber Stephan, ich befürchte, die Frau Triller ist sehr enttäuscht von Dir. Sie hat nämlich nach besten erzieherischen Grundsätzen gehandelt. Sie wollte Dich nur auf den Ernst des Lebens vorbereiten.</p>
<p>Denn schau mal, in den meisten Gegenden Bayerns und ganz Deutschlands gibt es nur eine lokale Tageszeitung. Und das hat seinen Sinn für die ganze Gesellschaft. Schau doch, du kommst aus Denklingen, nicht wahr? Ich hab mal nachgeschaut, lieber Stephan. Bei euch gibt&#8217;s ja einen großen Arbeitgeber, die Hirschvogel GmbH. Die machen Autotechnik für BMW oder Audi, weißt du ja bestimmt. Damit machen die einen Umsatz von einer halben Milliarde Euro im Jahr. Da fällt auch für Denklingen sicherlich einiges an Gewerbesteuer ab.</p>
<p>So. Und jetzt stell dir mal vor, bei Hirschvogel wäre plötzlich ein schwarzes Schaf in der Geschäftsleitung, der hat einen kleinen Fehler gemacht. Eine Gefälligkeit an polnische Politiker, um dort ein neues Werk zu errichten, was weiß denn ich. Wenn das rauskommt, ist der Ruf geschädigt, Kunden wenden sich ab, die Firma muss sparen, die Denklinger werden arbeitslos und auch die Stadt kriegt weniger Steuern. Deswegen ist es gut, wenn die kommunale Politik und die Wirtschaft wissen, an welchen Pressevertreter sie sich wenden müssen. Gibt es aber zwei Zeitungen vor Ort, wird die Lage unübersichtlicher, der Frieden der Gemeinde wäre gefährdet. Und nur das will die Frau Triller dir doch beibringen, verstehst du?</p>
<p>Meinungsfreiheit &#8211; schön und gut, aber irgendwo muss ein Zeitungsschreiber halt auch seine gesellschaftliche Verantwortung anerkennen. Und lieber Stephan, du kannst doch in unserem schönen Land sagen, was immer du willst, niemand kann dir das verbieten. Schau, die Meinungsfreiheit, die gibt&#8217;s sowieso &#8211; dafür musst du nicht eigens eine Zeitung gründen.</p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=7362&amp;md5=a294891c697423c1cd091476893c13d2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zu: Katzenkot</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Kröger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemein(t)]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Kröger]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Kolumnist Jan Kröger kommt ursprünglich vom Dorf. Was er daran nicht vermisst: die langen Entfernungen, bloß um mal ins Kino zu fahren, oder das Jeder-kennt-jeden-Getratsche. Was er vermisst: Dass Nachbarn Dinge klären können, ohne gleich zum Anwalt zu rennen. Zum Beispiel: Katzenkot.
Kinder vom Dorf bleiben Kinder vom Dorf. Selbst wenn wir lernen, es zu leugnen, wird man es zumindest an Kleinigkeiten immer wieder feststellen. Bei mir sind es zum Beispiel drei Dinge: 1.) Ich halte das Auto für das bequemste Fortbewegungsmittel, weil öffentliche eh nie fahren und man auf dem Fahrrad immer Gegenwind hat; 2.) Ich kann &#8220;Moskau&#8221; von Dschingis Khan auswendig, weil es einfach mal der Smashhit eines jeden Dorffestes ist; 3.) Ich habe ein unsentimentales Verhältnis zu Haustieren. Wenn meine Katze auf Nachbars Grundstück läuft, muss Nachbar sich nicht wundern, woher die Kacke im Blumenbeet kommt, und ich muss mich nicht wundern, wenn Nachbars Hund was dagegen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Kolumnist <em>Jan Kröger</em> kommt ursprünglich vom Dorf. Was er daran nicht vermisst: die langen Entfernungen, bloß um mal ins Kino zu fahren, oder das Jeder-kennt-jeden-Getratsche. Was er vermisst: Dass Nachbarn Dinge klären können, ohne gleich zum Anwalt zu rennen. Zum Beispiel: Katzenkot.<span id="more-7359"></span></p>
<p>Kinder vom Dorf bleiben Kinder vom Dorf. Selbst wenn wir lernen, es zu leugnen, wird man es zumindest an Kleinigkeiten immer wieder feststellen. Bei mir sind es zum Beispiel drei Dinge: 1.) Ich halte das Auto für das bequemste Fortbewegungsmittel, weil öffentliche eh nie fahren und man auf dem Fahrrad immer Gegenwind hat; 2.) Ich kann &#8220;Moskau&#8221; von Dschingis Khan auswendig, weil es einfach mal der Smashhit eines jeden Dorffestes ist; 3.) Ich habe ein unsentimentales Verhältnis zu Haustieren. Wenn meine Katze auf Nachbars Grundstück läuft, muss Nachbar sich nicht wundern, woher die Kacke im Blumenbeet kommt, und ich muss mich nicht wundern, wenn Nachbars Hund was dagegen hat. So ist die Natur.</p>
<p>Aber alles Natürliche lässt sich auch widernatürlich klären, mit anderen Worten: juristisch. Ein Mann in Tirol hatte im Frühjahr seinen Nachbarn verklagt, weil dessen zwei Katzen sein Grundstück gedüngt hatten. Fast das ganze Jahr waren österreichische Juristen nun mit der Frage beschäftigt, ob Katzen als &#8220;größere Tiere&#8221; wie Schafe und Ziegen einzustufen sind, oder als &#8220;kleine Tiere&#8221;. Der normale Mensch könnte jetzt eine Katze und ein Schaf nebeneinander stellen und würde gewisse Größenunterschiede feststellen. Bei den Juristen sagt erst das Tiroler Bezirksgericht, dass Katzen größere Tiere sind und daher nicht umherstreunen dürfen. Jetzt aber kam der Oberste Gerichtshof in Wien und sprach: Nein, Katzen sind kleine Tiere und dürfen gehen, wohin sie wollen. Es sei denn, das Eindringen erfolge in einem Ausmaß, das über das Ortsübliche hinausgehe und zu einer wesentlichen Beeinträchtigung führe.</p>
<p>Tja, so sind sie halt, die Östereicher&#8230; Dagegen unsere deutschen Juristen. So mitten im Leben, hochgeachtet und gebildet. Ihrem jahrelangen Studium verdanken wir epische Weisheiten wie in § 90a des Bürgerlichen Gesetzbuches: &#8220;Tiere sind keine Sachen.&#8221; Aber: &#8220;Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.&#8221; Und für Katzen ist nichts anderes bestimmt. Das BGB hat einen eigenen Paragraphen über wilde Tiere mit den schönen Worten: &#8220;Ein gezähmtes Tier wird herrenlos, wenn es die Gewohnheit ablegt, an den ihm bestimmten Ort zurückzukehren.&#8221; Gleich danach folgen vier hochlyrische Paragraphen über Bienenschwärme. Aber Katzenscheiße wird geregelt mit § 906: &#8220;Zuführung unwägbarer Stoffe&#8221;. Der erlaubt Gase, Dämpfe, Gerüche &#8220;und ähnliche von einem anderen Grundstück ausgehende Einwirkungen&#8221;, solange es sich nur um eine &#8220;unwesentliche Beeinträchtigung&#8221; handelt. Die wiederum bemisst sich an &#8220;festgelegten Grenz- oder Richtwerten&#8221;. Was nun der Grenzwert für Miezekacke ist, kann meinetwegen Guttenberg in seiner nächsten Doktorarbeit feststellen lassen.</p>
<p>Für mich als Dorfkind steht fest: Als Garfield damals täglich zu den Nachbarn rüberging, bis er eines Abends dummerweise deren Jagdhund traf, hielt ich das für den ganz normalen Lauf der Dinge. Mann, war ich naiv&#8230;</p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=7359&amp;md5=0b05d6cbb32023b7f392f85b56962ab7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Donnerstag, 8. Dezember</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 11:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Laßlop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[So nah am Zentrum und doch so wenig ansehnlich &#8211; die Gestaltung der Fläche vor dem Ringcafé zeichnet sich wirklich nicht durch Vorzeigbarkeit aus. Allenfalls Nostalgiker mögen den maroden Brunnen noch etwas abgewinnen können. Damit soll im kommenden Jahr Schluss sein und die Grünflächen samt Brunnen erneuert werden. Die Brunnen bekommen demnach ihr historisches Erscheinungsbild zurück, zu dem auch Fontänen gehört haben. 750.000 Euro sind nun für das Vorhaben veranschlagt, mit 600.000 Euro wird der Großteil dessen über das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert. Die Freifläche Rossplatz entstand zwischen 1953 und 1955 zusammen mit der Ringbebauung und galt damals als einzigartiges Beispiel für die Baukunst der jungen DDR.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So nah am Zentrum und doch so wenig ansehnlich &#8211; die Gestaltung der Fläche vor dem <a href="http://ring-cafe-leipzig.de/" target="_blank">Ringcafé </a>zeichnet sich wirklich nicht durch Vorzeigbarkeit aus. Allenfalls Nostalgiker mögen den maroden Brunnen noch etwas abgewinnen können. Damit soll im kommenden Jahr Schluss sein und die Grünflächen samt Brunnen erneuert werden. Die Brunnen bekommen demnach ihr historisches Erscheinungsbild zurück, zu dem auch Fontänen gehört haben. 750.000 Euro sind nun für das Vorhaben veranschlagt, mit 600.000 Euro wird der Großteil dessen über das Programm „<a href="http://www.staedtebaulicher-denkmalschutz.de/" target="_blank">Städtebaulicher Denkmalschutz</a>“ gefördert. Die Freifläche Rossplatz entstand zwischen 1953 und 1955 zusammen mit der Ringbebauung und galt damals als einzigartiges Beispiel für die Baukunst der jungen DDR.</p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=7346&amp;md5=5cf24cc3289ab5eaee7f2e9b540fe2de" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Donnerstag, 1. Dez.</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 07:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Gaube</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jenny Gerber]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Regelmäßig können wir an einigen ausgewählten Sonntagen im Jahr mit einem Kinderticket rund um die Uhr durch die Stadt fahren, eine Zeit lang wurden wir nach dem Einsteigen in die Bahn sogar persönlich vom Fahrer begrüßt. Neuerdings suggeriert die LVB ihren Fahrgästen Kundenfreundlichkeit per Aushang. „Als Fahrer(in) der Unternehmensgruppe Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH bin ich immer bestrebt, … Sie sicher an Ihr Ziel zu bringen, nicht zu früh abzufahren, freundlich zu sein, Sie zu informieren, wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte“, heißt es unter anderem auf Plakaten, die dem Fahrgast in der Straßenbahn seit neuestem gegenüberhängen. Dass diese Plakate viel besser hinter der Fahrertür aufgehoben wären, merkt man spätestens, wenn sich die Bahntür vor der eigenen Nase trotz weltmeisterlichen Sprints doch nicht mehr öffnet. „Ich fahre Sie gern.“ – wir versuchen’s einfach mal zu glauben.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßig können wir an einigen ausgewählten Sonntagen im Jahr mit einem Kinderticket rund um die Uhr durch die Stadt fahren, eine Zeit lang wurden wir nach dem Einsteigen in die Bahn sogar persönlich vom Fahrer begrüßt. Neuerdings suggeriert die LVB ihren Fahrgästen Kundenfreundlichkeit per Aushang. „Als Fahrer(in) der Unternehmensgruppe Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH bin ich immer bestrebt, … Sie sicher an Ihr Ziel zu bringen, nicht zu früh abzufahren, freundlich zu sein, Sie zu informieren, wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte“, heißt es unter anderem auf Plakaten, die dem Fahrgast in der Straßenbahn seit neuestem gegenüberhängen. Dass diese Plakate viel besser hinter der Fahrertür aufgehoben wären, merkt man spätestens, wenn sich die Bahntür vor der eigenen Nase trotz weltmeisterlichen Sprints doch nicht mehr öffnet. „Ich fahre Sie gern.“ – wir versuchen’s einfach mal zu glauben.</p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=7333&amp;md5=907f81de5995316931c563039de4b6cf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachten von unten</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 23:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caecilia Schallwig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachten bedeutet nicht nur Gänsebraten und verpackte Socken. Für viele hat die Adventszeit
Frieren, Hunger und Existenzangst in petto. weiter hat sich auf der Straße umgeschaut – und mit dem Sprecher der Leipziger Arbeitsagentur, Hermann Leistner, geredet.
erstmals am 18. Dezember 2009 publiziert
Advent auf der Straße
Sergej* sitzt in der Grimmaischen Straße, sein Hund neben ihm. Die Temperatur finde ich für Anfang Dezember noch recht mild, für die beiden muss es eiskalt sein, auf dem harten Steinboden sitzend. Er sei ein Reisender, erzählt Sergej im Englisch eines osteuropäischen Weltenbummlers, sei erst seit wenigen Stunden in der Stadt. Er hat ein Pappschild und einen Plastikbecher, ein paar Münzen sind schon drin.
Er möchte nicht sagen, wie es sich anfühlt, bettelnd der Menschenschlange gegenüber zu sitzen, die sich durch Stände mit gebrannten Mandeln, Kräppelchen und Glühwein hindurchbewegt, auf dem Weg zum Konsumverhalten. Er gönnt es ihnen.
In Deutschland sei keine Krise, sagt Sergej. Weil hier so viele ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten bedeutet nicht nur Gänsebraten und verpackte Socken. Für viele hat die Adventszeit<br />
Frieren, Hunger und Existenzangst in petto. <em><strong>weiter</strong></em> hat sich auf der Straße umgeschaut – und mit dem Sprecher der Leipziger Arbeitsagentur, Hermann Leistner, geredet.<span id="more-866"></span></p>
<p><em>erstmals am 18. Dezember 2009 publiziert</em></p>
<p><strong>Advent auf der Straße</strong><br />
Sergej* sitzt in der Grimmaischen Straße, sein Hund neben ihm. Die Temperatur finde ich für Anfang Dezember noch recht mild, für die beiden muss es eiskalt sein, auf dem harten Steinboden sitzend. Er sei ein Reisender, erzählt Sergej im Englisch eines osteuropäischen Weltenbummlers, sei erst seit wenigen Stunden in der Stadt. Er hat ein Pappschild und einen Plastikbecher, ein paar Münzen sind schon drin.</p>
<p><a href="http://nochweiter.de/allgemein/2011/12/01/0866_weihnachten-von-unten/attachment/103488_original_r_by_joerg-n_pixelio-de/" rel="attachment wp-att-7338"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/uploads/2009/12/103488_original_R_by_Jörg-N_pixelio.de_.jpg" alt="" title="103488_original_R_by_Jörg N_pixelio.de" width="250" height="187" class="alignleft size-full wp-image-7338" /></a>Er möchte nicht sagen, wie es sich anfühlt, bettelnd der Menschenschlange gegenüber zu sitzen, die sich durch Stände mit gebrannten Mandeln, Kräppelchen und Glühwein hindurchbewegt, auf dem Weg zum Konsumverhalten. Er gönnt es ihnen.</p>
<p>In Deutschland sei keine Krise, sagt Sergej. Weil hier so viele Kräne stehen, selbst im Dezember, und gearbeitet wird. Er habe Städte in Italien und Frankreich gesehen, die hätten sich in den letzten fünf Jahren kaum verändert.<br />
Während der wenigen Minuten, die ich mit Sergej spreche, wirft niemand Münzen in den Becher. Ein anderer Bettler aber kommt vorbei, gibt ihm eine Tüte Hundefutter. „Ich lebe auch so. Wenn ich was habe, gebe ich was ab“, sagt er. Sergej versteht ihn kaum, aber er lächelt.</p>
<p><strong>Advent im Arbeitsamt</strong><br />
<em>Herr Leistner, was bedeutet für Sie Weihnachten?</em><br />
Sehr viel, ich komme aus dem Erzgebirge – dem Weihnachtsland schlechthin.</p>
<p><em>Welche Bräuche sind Ihnen da am wichtigsten?</em><br />
Die Hutzenabende im Advent, wenn ihnen das etwas sagt.</p>
<p><em>Ehrlich gesagt: Nein.</em><br />
Da besuchen sich Freunde und Verwandte gegenseitig. Man bastelt und fachsimpelt über den Stollen, ob er zu trocken oder zu rosinig ist.</p>
<p><em>Wie erleben sie die Weihnachtszeit in der Arbeitsagentur?</em><br />
Das ist eine traurige Zeit. Im Dezember kommen viele erstmalig zu uns, weil ihnen zum Jahresende gekündigt wurde. Arbeitslose haben nicht viel Geld. Da entsteht schnell das Bewusstsein: Alle Welt feiert, kauft Geschenke, gibt viel Geld aus &#8211; und ich bin ausgeschlossen.</p>
<p><em>Weihnachten kann aber auch eine Job-Chance sein.</em><br />
Ja, wir vermitteln jedes Jahr etwa 40 Weihnachtsmänner an etwa 400 Familien. Am 11. Dezember ist Schluss, damit wir die Aufträge auch koordiniert bekommen. Die Weihnachtsmänner müssen sich ja mit den Familien absprechen, damit sie wissen, welches Kind brav war, und welches mal kritisiert werden könnte.</p>
<p><em>Foto: Jörg N  / pixelio.de</em></p>
 <p><a href="http://nochweiter.de/?flattrss_redirect&amp;id=866&amp;md5=42665f3d1b3360312bac00383646d171" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nochweiter.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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