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„Macht da mal ein paar Blumen rein“

Das „Stelzenhaus“ am Karl-Heine-Kanal wurde 2001 saniert. Zu den Mietern der ersten Stunde gehört das gleichnamige Restaurant. Thomas Langer und Uwe Wolf haben es mit zwei Kompagnons einst als edle Ergänzung zu ihrem Restaurant „Kitchen“ in der Südvorstadt gegründet. Das „Kitchen“ haben sie inzwischen aufgegeben, das „Stelzenhaus“ gilt unter Genießern als Geheimtipp. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 22. Ausgabe, 27.08.2010, Dirk Stascheit, Gespräche, Johannes Kiehl

Die Fördermeile

Hohe Arbeitslosigkeit, viel Kriminalität – dafür ist der Leipziger Osten um die Eisenbahnstraße bekannt. Doch in dem alten Arbeiterviertel tut sich etwas. Durch EU-Beihilfen wird die Eisenbahnstraße zur Fördermeile. Von Nora Gohlke und Johannes Kiehl An der Hermann-Liebmann-Straße im Leipziger Osten wirbt die Spezialitätenmetzgerei „Dr. Sehmisch“ mit auffälligen Symbolen. Zwei durchgestrichene Tierköpfe signalisieren: Hier gibt es weder Rind noch Schwein. Dr. Gerald Sehmisch hat nämlich alles andere: Gans, Strauß, Büffel und Nutria, das ist ein entfernter, aber dem Vernehmen nach schmackhafter Verwandter des Meerschweinchens. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 10. Ausgabe, 12.03.2010, Geschichten, Johannes Kiehl

Datenspeicherung: Wenn der Bürger zum Täter wird

Winter 2007. Noch stehen die alten Kastanien in der Waldschlösschenallee, dort, wo die Zufahrt zur umstrittenen Brücke entstehen soll. Eine Handvoll Demonstranten in weißen Overalls hat sich auf die Bäume verteilt, in ihre Äste gesetzt oder darunter auf den Boden gekauert. Die Demonstranten haben Transparente dabei: „Gegen die Brücke“, steht darauf, „für den Elbtalkompromiss“. Steffen H. (Name von der Redaktion geändert) ist einer von ihnen. Zwei Beamte werden ihn unter den Schultern packen und wegtragen, damit Waldarbeiter die Bäume fällen können. Routine am Dresdner Elbufer in diesem Winter. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 7. Ausgabe, 29.01.2010, Geschichten, Johannes Kiehl