Fr, 14. Januar

Was macht das eigentlich – das Dioxin? Dioxin entsteht bei der Verbrennung von Halogenen. Zum Beispiel Chlor. Das letzte Mal, als Dioxine in den Schlagzeilen waren, hatte es einen Unfall im italienischen Seveso gegeben. Es entstand eine Dioxin-Wolke, die selbst Bäume welken ließ. Jetzt ist Dioxin in den Schlagzeilen, weil unsere Hühner und unsere Schweine zu viel davon im Futter hatten und es so auch in unsere Nahrungskette gelangt ist. Werden wir nun alle sterben? Wohl eher nicht: Akute Vergiftungserscheinungen durch den Genuss von zu viel Huhn oder Huhnprodukten sind nahezu ausgeschlossen. Das Problem: Dioxin ist sehr stabil und lagert sich für lange Zeit in uns ein. Dann haben wir den Hühnchensalat: Es verhindert die Abtötung von Tumorzellen, ist somit an der Krebsbildung beteiligt. Außerdem ruft es Schäden am Nerven- und Immunsystem, an der Leber und an ungeborenen Kindern hervor und beeinträchtigt die Fruchtbarkeit. Auf dieser abstrakten Ebene betrachtet – ziemlich unspannend. Erinnert mich ein bisschen an… Alkohol, oder Rauchen. Mehr Infos.

Ist 1990 geboren, studiert Ethnologie und Zentralasienwissenschaften an der Uni Leipzig und wird entweder erfolgreiche Journalistin oder macht einen Keksladen auf.

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