nochweiter » Archive

Mittwoch, 27. April

Rektoratsbesetzung an der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK): Studenten demonstrierten gegen die Entscheidung des sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, dass Renate Lieckfeldt, die offiziell berufene neue Rektorin, vorerst nicht eingesetzt wird. Der Grund ist eine frühere Krebserkrankung von Lieckfeldt, die laut Staatsministerium ein für das Beamtenrecht unzulässiges Wiedererkrankungsrisiko darstellt. Der Studentenrat der HTWK bezeichnete das Verhalten als diskriminierend und forderte, die Rektorin wie geplant am 1. Mai ins Amt einzuführen. Aufgrund der Proteste der Studenten erklärte sich das Ministerium zu Gesprächen bereit. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Dorothea Hecht, Update

Dienstag, 26. April

Einmal räkel, einmal strecken, und da ist er wieder, der Alltag nach dem Feiertag. Nachmittags um drei sollten inzwischen alle aus dem Osterkoma aufgewacht sein, die Regentropfen hoffentlich nur von der trockenen Seite der Fensterscheibe aus betrachtet und ihrem Schoko-Osterhasen mindestens die Ohren abgebissen haben. Ja? Gut. Dann jetzt mal zuhören! Während ihr Ostereier gesucht habt, hat die nochWeiter-Redaktion an einem Geheimprojekt geschuftet. Tage- und nächtelang. Besonders einer von uns hat mit Kaffee und Hase, äh, Fisch, aber ohne Schlaf, gebastelt und programmiert und designt. Denn bald, ganz bald, wird nochWeiter.de anders! Neu! Besser! Na, wollt ihr mehr? Hier gibts schon mal einen kleinen Vorgeschmack… (oben auf “Dienstag” klicken ) Von Logos … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Dorothea Hecht, Update

Montag, 25. April

Schokoladenkuchenkekskater? Einmal Familie satt, bitte? Und was fängt man mit einem freien Montag an? Vorschlag: Kino. Alles, was wir geben mussten. Ein düsteres Bild Englands im 20. Jahrhundert. Internate in denen Klon-Kinder nur zum Organspenden herangezogen werden und eine Liebesgeschichte. Bewertung zweier Redakteure: Eine weinte, die andere fand den Film einfach doof. 20.00 Uhr und 22.15 Uhr in den Passagekinos. Fahrenheit 451 „[...] dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.” sagte Heinrich Heine. Fahrenheit 451, ein Science Fiction Film heißt es. Wirklich? Er erzählt über die ‘Feuerwehr’, deren Aufgabe es ist, Bücher zu verbrennen und über die Buchmenschen im Wald. Unbedingt empfohlen. 19.00 Uhr Schaubühne Lindenfels. Four Lions Die CSU wollte ihn verbieten. Nun läuft er in den Kinos. Eine fiktive Doku über eine Gruppe Dschihadisten in England, denen nichts gelingt. Seilakt zwischen Pointen … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Dorothea Hecht, Update

Sonntag, 24. April

Sonne, wolkenloser Himmel, grüne Wiese, Sommertemperaturen, Feiertag, Grillen, Kuchen essen, Schokolade verstecken, Hasen streicheln, Freunde und Familie sehen, Kaffe trinken, Eis essen, im Garten, auf dem Balkon frühstücken, ein Tag im Park, lange schlafen, spazieren gehen, das Fahrrad ausführen, ganze Bücher lesen, den Frühling schnuppern, den Bauch mit Sonne bescheinen lassen, Tagträumen, Schokolade suchen, den Vögeln lauschen, die Zehen schonmal ins Wasser halten … Wir wünschen euch frohe Ostern. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Franziska Gaube, Update

Kirchliche Alphabetisierung übers Radio (Teil II)

Kirchliche Alphabetisierung übers Radio (Teil II)

Über christlichen Glauben reden und dann auch noch so, dass es interessant und vor allem verständlich ist. Nicht einfach. Schon gar nicht, wenn christliches Publikum rar ist. Friederike Ursprung tut und schafft es trotzdem – jeden Tag übers Radio. Die Kirchen-Redakteurin über ihre Arbeit als Journalistin, ihren Glauben und die Verbindung von beidem. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Claudia Laßlop, Gespräche

Kirchliche Alphabetisierung übers Radio (Teil I)

Kirchliche Alphabetisierung übers Radio (Teil I)

Über christlichen Glauben reden und dann auch noch so, dass es interessant und vor allem verständlich ist. Nicht einfach. Schon gar nicht, wenn christliches Publikum rar ist. Friederike Ursprung tut und schafft es trotzdem – jeden Tag übers Radio. Die Kirchen-Redakteurin über ihre Arbeit als Journalistin, ihren persönlichen Glauben und die Verbindung von beidem. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Claudia Laßlop, Gespräche

Samuel Hahnemann

Am Richard-Wagner-Platz thront hoch oben Samuel Hahnemann (1755-1833). Er gilt als Gründer der Homöopathie. Hahnemann studierte Medizin an der Uni Leipzig und war später auch als Privatdozent tätig. Das Hahnemanndenkmal wurde 1851 im Rahmen einer Tagung des Homöopathischen Zentralvereins enthüllt. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Marmorköpfe

Johann Sebastian Bach I

Was wäre Leipzig nur ohne Bach!? Zumindest um einige Sehenswürdigkeiten ärmer. Das neue Bachdenkmal steht direkt vor Bachs Wirkungsstätte, der Thomaskirche. Dort verdrängte es 1908 das Leibnizdenkmal von seinem Platz. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Marmorköpfe

Felix Mendelssohn Bartholdy

An der Thomaskirche wurde Felix Mendelssohn Bartholdy verewigt. Er war Komponist, Gewandhaus-Kapellmeister und Bach-Wiederentdecker. Die Bronze-Statue ist allerdings nur eine Kopie. Das Original-Denkmal für den jüdischen Komponisten wurde 1936 von den Nationalsozialisten entfernt und offenbar später eingeschmolzen. Die Auseinandersetzungen um die Wiederaufstellung des Denkmals führten zum Rücktritt des Oberbürgermeisters Carl Goerdeler. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Marmorköpfe

Johann Sebastian Bach II

Das Bachdenkmal am Dittrichring gilt als das weltweit älteste Bach-Denkmal. Es wurde 1843 vom Wiederentdecker Bachs, Felix Mendelssohn Bartholdy gestiftet. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Marmorköpfe

Johann W. von Goethe

In Leipzig studert es sich gut. Das dachte sich auch Johann Wolfgang von Goethe und widmete sich hier von 1765 bis 1768 der Jurisprudenz. Goethe als Student zeigt deshalb auch die Bronzestatue vor der Alten Handelsbörse. Auf dem Sockel aus Meißner rotem Granit sind außerdem zwei von Goethes angebeteten Damen zu sehen: Friederike Oeser, die Tochter seines Zeichenlehrers Adam Friedrich Oeser, und Käthchen Schönkopf, eine Wirtstochter vom Brühl. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Marmorköpfe

Friedrich Schiller

Friedrich Schiller kam im Jahr 1785 nach Leipzig und schrieb hier unter anderem die erste Fassung der “Ode an die Freude”. Dafür gab’s ein Denkmal: Der Leipziger Bildhauer Johannes Hartmann schlug den Dichter in weißen Marmor. Seit 1914 steht es im Park an der Schillerstraße, dem “Schillerpark”. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Marmorköpfe

Dr. Otto Koch

Ein Napoleon-Denkmal in Leipzig? Aber nein. Es ist Dr. Otto Koch, der im “Schillerpark” seine Hand in die Jacke steckt. Er war von 1849 bis 1876 Bürgermeister der Stadt Leipzig. Seine Büste thront seit 1898 auf dem Hügel im “Schillerpark” – seit 1997 allerdings als Kopie. Das Original war zu stark verwittert und wurde deshalb ins Stadtgeschichtliche Museum verfrachtet. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Marmorköpfe

Robert Schumann

Leipzig ist eine von vielen Städten, in denen Robert Schumann lebte und wirkte. Aber Leipzig ist die Stadt mit dem weltweit ältesten Denkmal für den Komponisten. Der Obelisk aus poliertem grauen Syenit im “Schillerpark” wurde 1875 eingeweiht. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Marmorköpfe

“Er hat viele Namen”

“Er hat viele Namen”

„Er hat viele Namen“, sagt Sadbhuja, Mönch der ISKCON-Hare-Krishna-Bewegung. Die meisten kennen ihn vielleicht als Gott. Andere nennen ihn Allah, Jahwe oder Buddha. Manch andere nennen ihn Geld oder Erfolg und merken nicht, mit wem sie da sprechen. Ketzerei? Humbug? Vielleicht auch nicht. Im ersten Teil unserer Serie über Religionen in Leipzig berichtet Franziska Gaube über Hare Krishna. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Franziska Gaube, Geschichten

“Auf jeden Fall immer gewaltfrei”

“Auf jeden Fall immer gewaltfrei”

Jens Hempel, 27, wird unter der Woche bald die meiste Zeit als Lehrer an einer Grundschule verbringen. Am Wochenende und an manchen Abenden verbringt er sie aber regelmäßig in der Leipziger Jesus-Freaks-Gemeinde. Als langjähriges Mitglied hat er auf unsere Glaubensfragen geantwortet. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Dorothea Hecht, Gespräche

Voll krass so, das mit Jesus

Voll krass so, das mit Jesus

Sie wollten hipp, schrill, jung und cool sein und eiferten deshalb dem jüngsten Vertreter Gottes auf Erden nach. Aus der Punk-Bewegung der 1990er Jahre heraus haben sie das geschafft, woran traditionelle Kirchen scheitern: Jungen Menschen Jesus näherzubringen. Heute entwickeln sie eine Volxbibel als Open-Source-Projekt und gelten unter anderen Christen als „zu lax“. In der Serie über Leipziger Glaubensgemeinschaften: die Jesus Freaks. Foto: Jesus Freaks Leipzig … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Dorothea Hecht, Geschichten

Sevran, das Klein-Baltimore bei Paris

Sevran, das Klein-Baltimore bei Paris

Unsere französische Kolumnistin Ariane Kujawski wohnt da, wo man nicht wohnen möchte. Nicht unbedingt. Arbeitslosigkeit, Armut, Hohe Kriminalität und Schüsse auf der Straße, gerade einmal 15 Kilometer von Paris entfernt. Der Täter? Die Drogen. Stéphane Gatignon, der Bürgermeister der Stadt will, dass es aufhört. “Pour en finir avec les dealers” (Deutsch: Um mit den Dealern Schluss zu machen”) heißt sein Buch. Foto: Buchtitel / rtl.fr Ein Beitrag von Ariane Kujawski. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Ariane Kujawski, Notizen aus Groß-Paris, Weg, wegfeatured

Zu: Blut, Schweiß und Benzin

Ein Fahrer drängt den anderen von der linken Spur auf der Autobahn. Ein Radler fährt im Slalom durch die Fußgängerzone und erschreckt Oma beim Einkaufen. Jemand geht bei Rot über die Ampel und zwingt einen Autofahrer zur Vollbremsung. Und alles wird begleitet von Beleidigungen und ausgestreckten Mittelfingern. Der Straßenverkehr in Deutschland ist Krieg, heißt es gern. Jan Kröger hat mal darüber nachgedacht, inwiefern man das wirklich miteinander vergleichen kann. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein, Gemein(t), Jan Kröger, Kolumne der Woche

Der Teufelskreis des Laufwettkampfs

Wenn die Handballerinnen des HC Leipzig laufen, eine Wasserspringerin läuft und eine Skilanglauf-Olympiasiegerin läuft, dann können wir auch laufen! nochWeiter.de stellt sich einer weiteren sportlichen Herausforderung und schickt fünf wackere Sportler auf den 10-Kilometer-Lauf des Leipziger Marathons. Am Abend vorher haben sie sich zur traditionellen Nudelparty am Campus Jahnallee getroffen. Und hätten ihre wohlverdienten Kohlenhydrate beinahe nicht bekommen. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Dorothea Hecht, Geschichten