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Zu: Hengstig

Spitzensportler kosten verdammt viel Geld. Der teuerste Fußballer der Welt ist Cristiano Ronaldo: Real Madrid hat vor einem Jahr mehr als 90 Millionen Euro für ihn bezahlt. Seit dieser Woche gibt es einen neuen Rekord in einer anderen Sportart: Mehr als zehn Millionen Euro hat ein deutscher Züchter für ein Dressurpferd bezahlt. „Totilas“ heißt es, ein holländischer Hengst, der bei den letzten Meisterschaften so ziemlich alles gewonnen hat. Deswegen wird Totilas auch „Wunderpferd“ genannt. Genug also für unseren Kolumnisten Jan Kröger, sich auch mal ordentlich zu wundern. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

Neubürger mit Fell, Flossen & Flügeln

Das Leben in der Stadt hat viele Vorteile – und die entdecken immer mehr wilde Tiere für sich. Allerdings stoßen Leipzigs neue Bewohner hier nicht nur auf Tierliebe. Von Claudia Laßlop … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 1. Ausgabe, Claudia Laßlop, Geschichten

Zu: Fußballig

Warum heißt der Bremer Fußballklub Werder? Und warum heißt die Berliner Mannschaft Hertha? Das sind Fragen, die nicht einmal eingefleischte Fußballfans auf Anhieb beantworten können. Auch nicht unser Kolumnist Jan Kröger. Aber er hat rausgefunden, dass sich gerade bei Mannschaftsnamen in der Welt des Sports regelrechte Geschmacksverbrechen auftun. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

Von Johannes Kiehl Schwerer Vorwurf Zwei Mitarbeiter der Bank UBS hätten bewusst dabei geholfen, die kommunalen Wasserwerke (KWL) zu schädigen – das behauptet ein am Mittwoch präsentiertes Papier, mit dem die KWL-Anwälte eine Verlegung des Rechtsstreits von London nach Leipzig erreichen wollen. Die Argumentationslinie: Die beiden für die KWL tätigen Anlageberater, die die Geschäfte vermittelt hatten, haben bereits eingeräumt, den damaligen KWL-Geschäftsführer bestochen zu haben. Nun sollen zwei UBS-Mitarbeiter als sogenanntes „Deal-Team“ das Geschäft zum Schaden der KWL mit den beiden Beratern geplant haben – im Juristendeutsch: Banker und Berater haben in „kollusivem Zusammenwirken gehandelt“. Die UBS und andere an dem Geschäft beteiligte Banken fordern bis zu 300 Millionen Euro von den KWL, für die die Kommune geradestehen müsste. Gesunder Ehrgeiz Ab dem 1. Januar 2011 hat Leipzig, wenn es nach dem Willen der Stadtverwaltung … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Johannes Kiehl, Redaktion

„Das Image hat sehr gelitten“

Kabarett ist nur was für nostalgische Sozis im Rentenalter? Nein, sagt dieser Mann. Mathias Tretter ist politischer Kabarettist – und mehr. Im Interview mit weiter erzählt er, was ihn nach Leipzig verschlagen hat, welche Beobachtungen er macht, wenn er durchs Land tingelt, und wie man auch mit Germanistik und Anglistik was werden kann. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 26. Ausgabe, 22.10.2010, Gespräche, Jan Kröger

Lieber nach Leipzig

Leipzig ist ‘ne geile Stadt. Sagte einst Burkhard Jung, mitten im Wahlkampf zum Oberbürgermeister. Wie wahr dieser Satz ist, hat jetzt auch der Rest der Welt mitbekommen. Und macht Urlaub in Leipzig. Von Dorothea Hecht, Stephan Ehrig und Claudia Laßlop Eine Stunde vor Auerbachs Keller. Das bedeutet sechs Mal an Fausts goldenem Fuß reiben, elf Gruppenfotos schießen, drei Mal erklären, wer Mephisto ist und fünf Mal, wo sich das nächste Klo befindet. Nur um mit Touristen ins Gespräch … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 26. Ausgabe, 22.10.2010, Claudia Laßlop, Dorothea Hecht, Geschichten

Zu: Gesichtsbuch-t

Nicht viele Sachen heutzutage nehmen eine so paradoxe Entwicklung wie Facebook: Einerseits gibt es immer mehr Berichte über Datenmissbrauch, andererseits melden sich immer mehr Leute da an. Daten wie die Email oder das Geburtsdatum gibt da jeder an. Aber das bedeutet nicht, dass man gleich alles mitmachen muss, wie unser Kolumnist Jan Kröger vor kurzem festgestellt hat. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

Samstag, 6. November 2010

Heute geht es los. Die letzte gedruckte Ausgabe von „Weiter. 2Wochenzeitung für Leipzig“ ist gestern erschienen, es gab einige personelle Veränderungen bei den Weiter-Machern und ab heute finden Sie alle neuen Inhalte vollständig online. Auch redaktionelle Beiträge, Gespräche, Kolumnen und Satire aus den zurückliegenden Ausgaben gibt es nun hier. Das alles wird gefeiert – heute Abend in der Stätte des Weiter-Vertrauens, dem Weißen Ross in der Auguste-Schmidt-Straße. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Update

Mit Köpfchen durch die Decke

Und ab die Post! Mit spannenden Ideen starten in Leipzig immer wieder Jungunternehmer durch. Was manchem skurril erscheinen mag, hilft der Medizin von morgen oder ist ein Standbein bei der Markenbildung. Wir zeigen drei Beispiele. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 17. Ausgabe, 18.06.2010, Claudia Laßlop, Geschichten, Heike Trautloff, Johannes Kiehl

Westergaard erhält Leipziger Medienpreis – eine Begegnung

Die Polizeipräsenz ließ es vermuten: Der 10. Leipziger Medienpreis geht an einen afghanischen Journalisten, einen bulgarischen Rechercheur – und Kurt Westergaard. Weiter traf den dänischen Mohammed-Karikaturisten vor der Preisverleihung. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Geschichten, Jonathan Fasel

Zu: Geschrieben

In Frankfurt findet die Buchmesse statt, in Stockholm wird der Nobelpreis für Literatur bekannt gegeben – selten war das Schreiben so in den Schlagzeilen wie in dieser Woche. Das ist auch Jan Kröger aufgefallen. Als Kolumnist ist er natürlich auch jemand, der schreibt. Aber er musste feststellen, dass seine Kunst ihn keineswegs in den Verdacht bringt, einen Nobelpreis zu gewinnen. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

„Ich habe mich nie mehr so frei gefühlt“

Susanne Rummel hat nicht immer beim Radio gearbeitet. 1990 und 1991 war sie Redakteurin der DAZ („Die Leipziger Andere Zeitung“). Im Interview erinnert sie sich an die erste unabhängige Wochenzeitung der DDR – und besonders an das Gefühl von Freiheit. Von Claudia Laßlop und Ute König Sie gehörten zu der Gruppe, die im November 1989 „Die Andere Zeitung“ gegründet haben. Was war denn anders? Sie hieß ursprünglich Leipziger Andere Zeitung, weil es auch in Berlin eine Andere Zeitung … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 25. Ausgabe, 08.10.2010, Claudia Laßlop, Featured, Gespräche, Ute König

Die Leipziger Andere Zeitung – DAZ

Die DAZ erschien erstmals im Frühjahr 1990 in Leipzig und war von Mitgliedern des Neuen Forum gegründet worden. Bereits 1989 hatten sie zur Information der Menschen bei den Montagsdemonstrationen Flugblätter verteilt. Die Mitglieder der Redaktion kamen aus dem Neuen Forum, inhaltlich war die Zeitung aber unabhängig und behandelte die relevanten Th emen dieser Zeit. Aus Geldmangel erschien im April 1991 die letzte Ausgabe der DAZ. Zuerst als Beilage der DAZ erschien der Connewitzer Kreuzer, aus dem der heutige Kreuzer hervorgegangen ist. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 25. Ausgabe, 08.10.2010

Das Neue Forum

Das Neue Forum war eine der wichtigsten Bürgerbewegungen, gegründet im September 1989 und zunächst als staatsfeindlich und illegal eingestuft . Es wurde schließlich doch zugelassen und hatte den größten Zulauf innerhalb der Oppositionsgruppen. Das Forum verstand sich als Ort für den Dialog zwischen Staat und Gesellschaft mit dem Ziel der Umgestaltung der Gesellschaft . Angestrebt wurde dabei nicht der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik, sondern demokratische Reformen und Zweistaatlichkeit. Anfang 1990 erfolgte der Zusammenschluss mit anderen Oppositionsgruppen zum Bündnis 90, das später in den Grünen aufging. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 25. Ausgabe, 08.10.2010

Stadtgespräch: Was wichtig war und wird

Von Johannes Kiehl Rad ersteigern und besteigen Am Mittwoch, 13. Oktober 11 Uhr versteigert das Ordnungsamt gefundene Fahrräder auf dem Platz vor der Moritzbastei. Wer diesen Herbst noch keinen zweirädrigen Gefährten hat, könnte hier fündig werden – sofern die Konkurrenz aus der nahen Uni-Mensa nicht schneller oder spendabler ist. Etwa 100 Räder werden aufgerufen, besichtigt werden kann ab 10 Uhr 30 vor Ort. Wer sein Rad vermisst, sollte allerdings nicht so lange warten: „Ansprüche hinsichtlich der zur Versteigerung freigegebenen Fundsachen können bis zum 12. Oktober, 18 Uhr, im Fundbüro, Prager Straße 130, 04317 Leipzig und unter der Telefonnummer 123-8400 geltend gemacht werden“, teilt die Behörde mit. Die Revolution und ihre Schauplätze Metallsäulen mit Fotos und Texten sollen an die Ereignisse vor 20 Jahren erinnern, als die Ostdeutschen ihre Regierung zum Teufel schickten und sich … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 25. Ausgabe, 08.10.2010, Johannes Kiehl

… Kontrolle ist besser.

Wieviele Prostituierte gibt es in Leipzig? Rund 500, sagt die Stadtverwaltung – davon ein kappes Dutzend illegal. Ganz sicher ist man sich aber nicht. Denn trotz der Legalisierung des Berufes im Jahr 2001 bleibt in Leipzig ein großer Graubereich – weil man auf Prepression statt Kooperation setzt. Von Claudia Laßlop, Franziska Gaube und Jonathan Fasel Die illegale Prostitution in Leipzig ist zu vernachlässigen – dennoch stehen dahinter immer Menschen mit Schicksalen. So lautet die mehr oder … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 25. Ausgabe, 08.10.2010, Claudia Laßlop, Franziska Gaube, Geschichten, Jonathan Fasel

Zu: Stuttgart, das Gesamtkunstwerk aus Waschbeton

„Stuttgart 21“ – mit diesem Thema setzt sich heute auch unser Kolumnist Jan Kröger auseinander. Dabei hat es ihn wochenlang nicht wirklich berührt: Der ganze Protest dagegen kam ihm so zu spät gekommen vor, so friedlich und bürgerlich. Eine Einschätzung, die die Polizei vor Ort nicht teilte. Die Folgen davon sind nicht zu unterschätzen: Denn plötzlich interessiert sich auch Jan Kröger für „Stuttgart 21“… … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche