nochweiter » Archive

Ein Bett, ein Holzschreibtisch, eine Künstlerresidenz

Früher war die Künstlerresidenz in der Kolonnadenstraße einmal ein Blumenladen. Heute ist der ehemalige Ladenraum mit den großen Schaufenstern zugleich Atelier und Ausstellungsraum. Dahinter verbirgt sich eine kleine Wohnung. Seit 2006 haben Künstler dort die Chance, einige Monate zu leben und auszustellen. Umsonst – versteht sich? … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein

Der einsame Selbstfinder

Unser Kolumnist Jan Kröger reist gerade durch die Weltgeschichte. Deswegen spricht er zur Zeit auch nicht über aktuelle Ereignisse. Stattdessen hat er sich Gedanken gemacht über das Reisen selbst: In diesen Wochen stellt er ihnen drei klassische Reisetypen vor. In den ersten beiden Folgen ging es um den weltoffenen Jungakademiker und den bürgerlichen Gruppenreisenden. Und heute macht den Abschluss: der einsame Selbstfinder. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

Stadtgespräch: Was wichtig war // Was wichtig wird

Was wichtig war Bonew scheitert im Stadtrat Das Feilschen um einen neuen Leipziger Finanzbürgermeister nimmt kein Ende. Der Kandidat der CDU, Torsten Bonew, fand in der Stadtratssitzung vom 24. Februar keine Mehrheit, schlielich stand es 31 zu 32 Stimmen. Zuvor war eine Gegenkandidatin der NPD nicht zugelassen worden. Nun steht die Frage im Raum: Welche Fraktion fiel in der Abstimmung um? Es wird gemunkelt, einige CDUler hätten ihren Kandidaten hängen gelassen. Keine Punkte für Critical Mass Flensburg-Punkte und Bußgelder, die gegen Teilnehmer der Spontan-Fahrraddemo im Mai 2009 verhängt worden waren, sind nun vom Amtsgericht Leipzig aufgehoben worden. Grund für die Bußgeldverfahren: Eine rote Ampel, die die Demo nach Polizeiangaben „gemeinschaftlich“ überfahren hatte. Die Demo-Teilnehmer hatten dieser Darstellung widersprochen. Das Amtsgericht stellte nun die noch offenen Verfahren ein. Autolobby testet Nahverkehr Der Autoclub ADAC stellte eine … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 9. Ausgabe, 26.02.2010

„Aufraffen, umdenken“

Mike Nagler, 31, ist seit Jahren in Leipziger Bündnissen aktiv. Nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren gegen die Privatisierung der Leipziger Stadtwerke verpasste er 2009 knapp den Einzug in den Bundestag und widmet sich nun wieder seiner Doktorarbeit – aber nicht nur. Das Gespräch führten Claudia Laßlop und Dirk Stascheit Wie kam es zu Deiner Kandidatur für den Bundestag? Das war eine Konsequenz aus dem Bürgerbegehren für den Erhalt kommunaler Unternehmen. Wir haben die Privatisierung für die nächsten drei Jahre verhindert – solange gilt der Entscheid. Aber Leipzig ist verschuldet und wird das auch 2011 noch so sein. Wenn sich also nachhaltig etwas ändern soll, muss sich bundespolitisch etwas ändern und dabei vor allem die Gemeindefinanzierung. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 9. Ausgabe, 26.02.2010, Claudia Laßlop, Dirk Stascheit, Gespräche

Jedem sein Plätzchen

Leipzig hat einiges zu bieten. Neben vielen anderen tollen Dingen vor allem – Platz. Wir haben uns umgeschaut, was man damit Schönes, Kreatives, Spannendes und Zukunftsweisendes anstellen kann. Von Hannes Engl, Constanze Kretzschmar, Cäcilia Schallwig und Dirk Stascheit Eigentlich gibt es einen Trend zur Heimarbeit: Während die nach Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft 2003 nur von 7,8 Prozent der Unternehmen angeboten wurde, waren es 2006 bereits 18,5 Prozent. Längst ermöglichen flächendeckendes Internet, Laptops und diverse Softwarelösungen, von zu Hause aus im Prinzip genauso gut zu arbeiten wie im Büro. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 9. Ausgabe, 26.02.2010, Cäcilia Schallwig, Constanze Kretzschmar, Dirk Stascheit, Geschichten

Villa Hasenholz: Prächtig, zwischen Obstbäumen versteckt

Die Villa Hasenholz ist ein Haus mit bewegter Geschichte. Schon 1889 wurde es als Ausflugsgaststätte und Pension genutzt, später als Amüsement-Betrieb, in der DDR dann als Warenlager, bis es zuletzt verfiel. Die Villa liegt friedlich gegenüber dem Bahnhof Leutzsch, versteckt zwischen Obstbäumen, am Rand des Auwaldes. Einst muss sie prächtig anzusehen gewesen sein: An das große Haupthaus aus Fachwerk, grenzt ein Tanzsaal mit Orchestermuschel an, der einen an beschwingte Salonmusik und Zwanziger-Jahre-Bubikopf denken lässt. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 9. Ausgabe, 26.02.2010, Cäcilia Schallwig, Geschichten

Zu: Weltoffene Jungakademiker

Unser Kolumnist Jan Kröger reist gerade durch die Weltgeschichte. Deswegen spricht er zur Zeit auch nicht über aktuelle Ereignisse. Stattdessen hat er sich Gedanken gemacht über das Reisen selbst: In den nächsten Wochen stellt er ihnen drei klassische Reisetypen vor. Den Anfang macht: der weltoffene Jungakademiker. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Allgemein

Zu: Edelmetall

Die Olympischen Winterspiele in in Vancouver sind eröffnet. Zwei Wochen lang geht es um Medaillen in Sportarten wie Biathlon, Eisschnelllauf oder Curling. Ein Spektakel, das auch unseren Kolumnisten Jan Kröger fasziniert. Was bei ihm aber auch kein großes Wunder zu sein scheint… … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

Weiter zum Durchblättern

Vollbild durch Draufklicken … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 8. Ausgabe, 12.02.2010

„Ich will sie alle“

„Ich will sie alle“

Mit seinen Panometer-Projekten hat Yadegar Asisi bewiesen, dass Kunst zum Spektakel für die breite Bevölkerung werden kann. Und hat dabei ohne Subventionen gewirtschaftet – ein für die Szene ungewöhnlicher Erfolg. Jetzt plant er, neue Stätten zu bespielen. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 8. Ausgabe, 12.02.2010, Dirk Stascheit, Gespräche, Ute König

Satire: Von geehrten Schulen und leeren Weinflaschen

„Schule der Zukunft“: Die Gewinner stehen fest! Ein Jahr lang hat das BuLLschiT die „Schule der Zukunft“ gesucht: Welche deutsche Schule hat das innovativste Konzept? Nun stehen die Preisträger fest. Wir gratulieren: 3. Preis (15 neue Atlasse Atlanten, mit Karten von nach 1990!) Michel-Friedman-Kolleg, Frankfurt am Main Hier wird noch jeden Morgen der korrekte Halt der Frisur kontrolliert. Das Motto: still sitzen, laut reden. Die Schule brilliert immer wieder in Rhetorikwettbewerben, weil außer ihren Schülern keiner zu Wort kommt. Mit ihrem so geförderten Geltungsbedürfnis sind die Absolventen bestens auf die Karriere vorbereitet. 2. Preis (Eine Runde Ritalin für alle!) Heino-Musikhauptschule, Bad Münstereifel Mit dem Schwerpunkt Volksmusikkunde entsagen die Hauptschüler dem Schund des Privatfernsehens und werden dem des gebührenfinanzierten Fernsehens zugeführt. Beliebt ist der Schulgründer vor allem wegen seiner dicken Sonnenbrillen. Den Abschluss kriegt, wer sämtliche drei Akkorde traditioneller deutscher Musik klampfen … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 8. Ausgabe, 12.02.2010, Gemein(t)

„Zur Zeit nicht sehr attraktiv“

Von sächsischen Abiturienten werden Höchstleistungen erwartet, das hiesige Abitur zählt zu den schwierigsten in Deutschland. Doch statt optimal auf dem Weg zum Schulabschluss begleitet zu werden, haben Schüler an Leipziger Schulen mit häufigem Unterrichtsausfall, veralteten Lehrerkollegien und einer schlechten Ausstattung zu kämpfen. Ein Baustellenbericht aus den Leipziger Gymnasien. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 8. Ausgabe, 12.02.2010, Claudia Laßlop, Dirk Stascheit, Geschichten

Stadtgespräch: Was wichtig war // Was wichtig wird

Was wichtig war Asche verrät Brandstifter Am 5. Februar nahm die Polizei einen Mann fest, den sie für den Urheber mehrerer Brandanschläge auf parkende Autos in Leipzig hält. Zu der Serie von Brandstiftungen im Januar hatte sich eine politisch orientierte „Militante Gruppe“ in E-Mails bekannt. In einem Blog rühmt sich die „Gruppe“ ihrer hervorragenden Computerkenntnisse. Rußpartikel auf der Kleidung des Verdächtigen sollen aus einem der Brandsätze stammen. (jk) Stadt bürgt für KWL-Geschäfte Die Stadt will voll für die riskanten Kreditsicherungsgeschäfte bürgen, die die stadteigenen Wasserwerke (KWL) ohne den Segen des Stadtrats abgeschlossen hatten. Die Höhe des möglichen Schadens soll fast 300 Millionen Euro betragen. Allerdings mehren sich Zweifel, ob die Stadt wirklich nichts von den Geschäften wusste: Geschäftsberichte enthielten schon 2006 Hinweise auf die Transaktionen. (jk) Kehraus bei Quelle 200 Menschen arbeiten noch bis zum Ende … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 8. Ausgabe, 12.02.2010

Zu: Platzhirsch

Deutschland hat neun Nachbarländer. Mit allen leben wir friedlich zusammen. Wenn auch noch nicht sehr lange. Manchmal spielt sich Deutschland aber immer noch als Platzhirsch auf, vor allem gegenüber unseren kleineren Nachbarländern. Für unseren Kolumnisten Jan Kröger ist das in der letzten Woche gleich zweimal der Fall gewesen – wenn auch auf ziemlich unterschiedliche Weise. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche