nochweiter » Archive

Weiter zum Durchblättern

Vollbild durch Draufklicken … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 7. Ausgabe, 29.01.2010

Der Mann, den sie Pferd nannten

Das Leipziger Messehighlight der vergangenen Wochen war: die „Partner Pferd“ – ein eher trockenes Vergnügen. Oder doch nicht? Am Rande der Ausstellung hüpften vier junge Männer durch die Manege und machten den Vierbeinern Konkurrenz. Unter ihnen: Evan Leuret, der Meister unter den Pferdemenschen. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 7. Ausgabe, 29.01.2010, Geschichten, Jonathan Fasel

Kameraüberwachung: Abschreckende Wirkung

Seit die Leipziger Polizei im Jahr 1995 an der Richard-Wagner-Straße ihre erste Kamera angebracht hat, gibt die Kamerüberwachung in der Stadt immer wieder Anlass zu Diskussionen über informationelle Selbstbestimmung und Kritik an der Überwachung im öffentlichen Raum. Für die Polizei zählen aber vor allem die vorzeigbaren Erfolge im Kampf gegen Kriminalität undtrotz Kameras müssten sich die Leipziger nicht beobachtet fühlen. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 7. Ausgabe, 29.01.2010, Geschichten

Datenspeicherung: Wenn der Bürger zum Täter wird

Winter 2007. Noch stehen die alten Kastanien in der Waldschlösschenallee, dort, wo die Zufahrt zur umstrittenen Brücke entstehen soll. Eine Handvoll Demonstranten in weißen Overalls hat sich auf die Bäume verteilt, in ihre Äste gesetzt oder darunter auf den Boden gekauert. Die Demonstranten haben Transparente dabei: „Gegen die Brücke“, steht darauf, „für den Elbtalkompromiss“. Steffen H. (Name von der Redaktion geändert) ist einer von ihnen. Zwei Beamte werden ihn unter den Schultern packen und wegtragen, damit Waldarbeiter die Bäume fällen können. Routine am Dresdner Elbufer in diesem Winter. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 7. Ausgabe, 29.01.2010, Geschichten, Johannes Kiehl

Stadtgespräch: Was wichtig war // Was wichtig wird

Was wichtig war Tiefensee eröffnet Café Ein Politiker bittet zum Kaffeekränzchen: Wolfgang Tiefensee, Leipziger Ex-Bürgermeister und Bundesminister a.D., hat sein Abgeordnetenbüro umdefiniert und lädt nun regelmäßig ein zum Kaffeeschwatz in die Zentralstraße 1. Zu den Öffnungszeiten – wochentags jeweils von 14 bis 19, freitags bis 17 Uhr – herrscht Parlamentsatmosphäre: Ein Fernseher zeigt Debatten. (jf) Sachsen für Ökostrom Schwarz-Gelb in Berlin will die Subventionen für Solardächer schneller herunterfahren. „Unverantwortlich“, findet der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). Solar-unternehmen und Hausbesitzer bräuchten mehr Zeit, um sich umzustellen. Morloks Öko-Vorstoß ist kein Lokalpatriotismus: Die Fabrik des Marktführers steht in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt). (jk) Neue Löcher bei Wasserwerken Noch immer durchforsten Rechnungsprüfer die Finanzen des kommunalen Betriebs – und so lange sie suchen, kommen wahrscheinlich immer weitere Millionenrisiken ans Licht. Auf 290 Millionen Euro bezifferte der Oberbürgermeister zuletzt die Verluste … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 7. Ausgabe, 29.01.2010

Versammeln, versemmeln

Warum das neue Versammlungsgesetz des Freistaats Sachsen einen schweren Stand haben wird – und die Liberalen ein weiteres Stück ihrer Identität riskieren. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 7. Ausgabe, 29.01.2010, Anne Dietrich, Claudia Laßlop, Dirk Stascheit, Geschichten, Johannes Kiehl

Zu: Appleleptikern

Die Arbeitslosenzahlen steigen, in London beraten Politiker über Afghanistan – doch kommen wir nun zu den wirklich wichtigen Nachrichten der Woche. Nein, es geht ausnahmsweise nicht um Schnee im Januar, sondern: Apple hat ein neues Spielzeug vorgestellt. Immer wenn das passiert, tritt Apple-Chef Steve Jobs auf eine Bühne. Die einen hängen ihm dann förmlich an den Lippen. Andere können das einfach nicht verstehen. Und unser Kolumnist Jan Kröger kann beide nicht verstehen. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

Streicheln erlaubt, Verantwortung gefordert

Wenn Menschen leichtfertig mit Tieren umgehen, landen Bello & Co. oft auf der Straße. Dann sind engagierte Retter gefragt. Die Herangehensweisen der Tierschützer sind jedoch verschieden. Ein Leipziger Beispiel. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 7. Ausgabe, 29.01.2010, Geschichten, Helena Tsiflidis

Zu: Roland in die Produktion

Hartz IV und Arbeitslosigkeit – in der Politik ist das ein Dauerthema. Und in dieser Woche wurde die Debatte bestimmt durch den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch: Hartz IV-Empfänger müssten als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung unbedingt einer Beschäftigung nachgehen, forderte er. Also kurz gesagt: eine Arbeitspflicht. Bei einer Arbeitslosenzahl von fast vier Millionen ziemlich zynisch, fanden viele. Auch unser Kolumnist. Aber Jan Kröger will bei diesem Thema wenigstens einer Versuchung widerstehen. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Jan Kröger, Kolumne der Woche

Was ist eigentlich Cross-Border-Leasing?

Cross-Border-Leasing (CBL) ist der ursprünglich englische Ausdruck für ein Steuersparmodell mit Mietkaufcharakter, über Grenzen hinweg. Die Bezeichnung hat sich für ein Geschäft eingebürgert, das in Deutschland bis zum Verbot durch den amerikanischen Gesetzgeber im Jahr 2004 rund 150 Mal abgeschlossen wurde. Da im Bundesstaat New York Verträge, die sich im Nachhinein als gesetzwidrig herausstellen, weiterhin gültig bleiben können, laufen viele der CBL-Geschäfte trotz der Gesetzesänderung bis heute. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 6. Ausgabe, 15.01.2010, Constanze Kretzschmar, Geschichten

„Auf jeden Fall. Sozialistin.“

Frau Nagel, sind Sie eine Berufsrevolutionärin? Ich habe mich vom Begriff der Revolution schon länger abgewandt, auch weil das Wort historisch negativ belegt ist. Revolutionen werden nie ohne gewaltsame Mittel geführt. Ich und die Netzwerke, in denen ich aktiv bin, wir haben uns auf einen neuen Begriff geeinigt – die „Transformation“. Das ist ein Zwischending zwischen Reform und Revolution; der Anspruch, die Gesellschaft mit Menschen zu verändern. Sie sind in verschiedenen Bündnissen aktiv, im Abgeordnetenbüro tätig und als Stadträtin gewählt – da bleibt doch wohl kaum genug Zeit für jede dieser Tätigkeiten. Die Stadtratstätigkeit ist relativ neu dazugekommen. Und das Abgeordnetenbüro, linXXnet, hat nicht nur den Anspruch, eine Anlaufstelle für Bürger zu sein. Uns geht es darum, Leute zu aktivieren und sie darin zu bestärken, selbst für ihre Belange aktiv zu werden. Insofern … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 6. Ausgabe, 15.01.2010, Gespräche

Wer kommt nach Paul?

„Für Paul“ – so prangte es in grünen Leuchtbuchstaben über der Bühne des gastrophonischen Neujahrssingen im Werk II. Paul Fröhlich ist gemeint, die schillernde Persönlichkeit des Leipziger Kulturlebens. Im Sommer 2009 kam er bei einem Verkehrsunfall in Spanien ums Leben. Mit Beginn dieses Jahres stellt sich die Frage, wer seine schwierige Nachfolge antreten wird. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 6. Ausgabe, 15.01.2010, Geschichten

Über die Grenze und zurück

In aller Stille haben die Leipziger Verkehrsbetriebe vorzeitig vier ihrer sechs Cross-Border-Leasing-Verträge aufgelöst. Die Deals galten als hochriskant und waren umstritten. Doch auch nach dem Ende der LVB-Verträge bleiben Unwägbarkeiten: Schließlich wurden hier mehr Cross-Border-Leasing-Verträge abgeschlossen als in jeder anderen deutschen Stadt. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 6. Ausgabe, 15.01.2010, Geschichten

Zu: Spenden

Es gibt diese Ereignisse, bei denen wir Menschen völlig machtlos scheinen. So wie beim Erdbeben auf Haiti. Von bis zu 100.000 Toten ist die Rede – wer helfen will, kann das meist allenfalls durch Spenden tun. Ein Thema, das auch unser Kolumnist Jan Kröger spannend findet: vor allem vor dem Hintergrund, dass vor einer Woche das Wort „Naturkatastrophe“ noch etwas ganz anderes bedeutete. … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Kolumne der Woche

Weiter zum Durchblättern

Vollbild durch Draufklicken … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: 6. Ausgabe, 15.01.2010

Zu: Geschichten von früher

In unserer Kolumne beleuchten wir jede Woche ein aktuelles Thema. Und das heutige Thema wird uns wohl noch eine ganze Weile immer wieder begegnen: Es geht darum, dass in Berlin ein Museum stehen soll, das an Vertreibungen in ganz Europa erinnert, vor allem aber an die deutschen Heimatvertriebenen am Ende des 2. Weltkriegs. Schließlich stammt die Idee vom Bund der Vertriebenen. Einem Verband, den unser Kolumnist Jan Kröger nur zu gern verstehen würde. Er, der wahrscheinlich als erster über den Bund der Vertriebenen geschrieben hat, ohne auch nur einmal „Erika Steinbach“ zu sagen… Die Kolumne der Woche ist eine Kooperation mit dem Webradio detektor.fm … noch weiter lesen »

Veröffentlicht unter: Kolumne der Woche